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  • Sonntag, 4. August 2019,

    Wndn-Hochzeitsserie: Ein Band fürs Leben

    Mit Hochzeiten sind auch immer 2 ganz besondere Ringe verbunden. Zumindest wenn man den Verlobungsring nicht mitzählt. In der Trau-Zeremonie spielen die Ringe eine ganz besondere Bedeutung, denn sie symbolisieren die unendliche Liebe des Paares. 

    Klassischerweise sucht sich das Paar zusammenpassende Ringe aus, in die Hochzeitsdatum und Namen des Partners graviert werden. Doch wie in allen anderen Hochzeitsbereichen auch, wollen immer weniger Paare das Typische. So gibt es auch bei den Trauringen Trends, die sich in den letzten Jahren besonders durchgesetzt haben. Diese stellen wir euch heute vor. 

    Sehr schmal

    Beginnen wollen wir mit dem schlichtesten Trend. Während die Ringe vor 50 Jahren noch sehr breit und möglichst auffällig waren, gehen immer mehr Paare dazu über schlichte, schmale Ringe ohne Schnick-Schnack zu nehmen. Hier sollte allerdings vor allem der Mann aufpassen, dass der Ring nicht so schmal ist, dass er am Finger „verloren“ wirkt. 

    Vorsteckring

    „diamonds are a girl’s best friend“ – selten aber freut sich ein Mann über einen über mit Diamanten besetzten Ehering. Für Frauen, die trotzdem nicht auf die funkelnden Glitzersteinchen verzichten möchten, sind Vorsteckringe perfekt. Gepaart mit einem schlichten Ehering, kann der Diamanttraum erfüllt werden, obwohl die eigentlichen Eheringe ganz ohne Glitzer auskommen. Bei Juwelieren, wie dem Diamanttraum-Erfüller schlechthin, Tiffany & Co., wird diesen Vorsteckringen auch noch eine besondere Bedeutung zugesprochen. So sind diese „Love-Band-Rings“ ein tolles Geschenk für den ersten oder 10ten Hochzeitstag. Sorry Männer, beim Verlobungsring bleibt es halt doch nicht 🙂 

    Memoire Ring

    Ähnlich, wie der Vorsteckring besteht auch ein Memoire Ring aus Diamanten. Dabei bleibt der Ring allerdings bei der Hochzeit noch „leer“ und bekommt bei unterschiedlichen Anlässen erst einen neuen Diamanten. Beim Hausbau, dem ersten überstanden Streit, der Geburt der Kinder,… Anlässe um einen solchen Ring zu füllen, wird es genügende geben. So bekommt auch jeder Stein eine ganz besondere Bedeutung und verdeutlicht, was das Paar schon alles gemeinsam erlebt hat. 

    Millegrain Ringe

    Die Trends findet man bei den Edeldesignern und einige Jahre später kommen sie auch bei allen anderen an. Was bei Mode gilt, funktioniert auch im Schmuckbereich. Wer also unbedingt im Trend sein möchte, schaut bei Tiffany & Co. oder Bulgari nach den Neuigkeiten. 

    Vor ein paar Jahren waren hier die Milgrain-Ringe dabei und siehe da, nun haben sie sich auch bei andern Juwelieren als Eheringe durchgesetzt. Millgrain oder auch Millgriff beschreibt dabei ein perliges Muster für Trauringe, das tausend aneinandergereihten Körnern (französisch: mille grains) gleicht. Durch diese Verzierung werden selbst schlichte Ringe ohne Diamantbesatz, zu etwas ganz besonderem. Auch die Haptik der Eheringe mit Millegrain ist nicht zu unterschätzen. Da der Millgriff tiefer ist wie eine normale Oberflächenverarbeitung hat man auch viele Jahre Freude an dieser außergewöhnlichen Oberfläche. Häufig wird hierbei auch mit unterschiedlichen Metallfarben gearbeitet, sodass der Ring eine feine Raffinesse erhält. 

    Tattoo statt Ringe

    Ihr habt einen Job, bei dem ihr sowieso keine Ringe tragen dürft, oder verliert schon eure Uhr immer wieder? Vielleicht solltet ihr euch überlegen, ob ihr überhaupt Eheringe haben möchtet. Immer verbreiteter wird es nämlich auch, gar keine Ringe mehr zu tauschen. Ein gemeinsames Liebestattoo könnte Abhilfe schaffen, wenn ihr trotzdem eure Zusammengehörigkeit zeigen wollt. Dabei könntet ihr euch zum Beispiel das Hochzeitsdatum oder ein filigranes, gemeinsames Symbol in den Ringfinger stechen lassen. Damit geht eure Liebe dann auf jeden Fall unter die Haut. 

    Außergewöhnliche Materialien

    Ringe aus weiß- und Roségold sieht man schon etwas länger. Doch mittlerweile steigen immer mehr Paare auch auf Materialien außerhalb der klassischen Edelmetalle um. Häufig verwendet wird Holz, ob als Einsatz in einem Metallring oder als Ring, ganz aus Holz. Aber auch Glas, Titan, Kunststoffe und Mineralsteine werden immer häufiger zu Eheringen verarbeitet. 

    Wie ihr seht, auch bei den Trauringen hat sich einiges getan. 

    Auch hier gilt, es ist alles erlaubt, was euch gefällt. Allerdings solltet ihr euch aber auch überlegen, dass ihr mit den ausgewählten Ringen oder Tattoos euer ganzes Leben verbringen werdet. 

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