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  • Mittwoch, 11. Dezember 2019,

    Winterpause in der Saarlandliga – so lief die Hinrunde für Hasborn

    Während in der Bundesliga noch der Ball rollt, steht für die Amateure aus der Saarlandliga bereits die Winterpause auf dem Programm. Der letzte Spieltag war Anfang Dezember. Nun geht es erst einmal in die „Hallensaison“, unter anderem steht noch der Adidas-Schaumberg-Cup an, ehe es im März wieder an der frischen Luft weiter geht. Zeit für uns also, einen Blick auf die Hinrunde des SV Hasborn zu werfen. Denn mit einem überraschend starken fünften Platz überwintern sie zunächst, könnten jedoch schon bald aufsteigen.

    Direkter Wiederaufstieg und starke Transfers

    Nachdem man vergangenes Jahr den Abstieg antreten musste, sollte es natürlich möglichst schnell wieder nach oben gehen. Und tatsächlich, nach einem Jahr in der Verbandsliga wurde der direkte Wiederaufstieg im Mai dieses Jahres klargemacht. Für die Verantwortlichen bedeutete dies natürlich, den Kader für die Saarlandliga fit zu machen. Betrachtet man die hochkarätigen Neuzugänge, wird deutlich, dass man in Hasborn mehr erreichen will, als „nur“ die Klasse zu halten. Mit Martin Dausch vom FC Saarbrücken und Christian Lensch, der unter anderem für die Reserven von Kaiserslautern und Hoffenheim auflief, konnten schon früh zwei wichtige Leistungsträger präsentiert werden. Zudem wurde mit Tim Roob ein äußerst treffsicherer Stürmer vom Ligakonkurrenten Primstal losgeeist.

    Saisonauftakt verläuft nicht wie geplant

    Zwar ist man nach einer starken Vorbereitungsphase mit grandiosen Testspielergebnissen mit einer breiten Brust in die Saison gestartet, allerdings ging der Auftakt ziemlich daneben. Zunächst gab es zum Saisonauftakt eine 0:2 Niederlage gegen den Vorjahres-Fast-Aufsteiger Brebach. Auch in Eppelborn gab es für die Jungs von Trainer Pascal Bach nichts zu holen. Oberliga-Absteiger Dillingen schien ebenfalls noch eine Nummer zu groß für Hasborn. In einem knappen Spiel setzten sich die Hausherren mit 3:2 gegen den Aufsteiger durch. Null Punkte aus drei Spielen – das hatten sie sich wahrlich anders vorgestellt.

    Stark im August, durchwachsen im September

    Erst im Kellerduell gegen Bischmisheim folgte dann das erste Erfolgserlebnis. Mit 4:1 setzte sich die Mannschaft von Pascal Bach gegen den Mitaufsteiger durch. Dieses Ergebnis wirkte wie eine kleine Initialzündung, denn immerhin ließ man gegen Schwalbach und Mettlach zwei weitere überzeugende Siege folgen. Zudem wurden die letzten drei Spiele mit einem Torverhältnis von 14:5 abgeschlossen. Erst gegen TuS Herrensohr gab es dann wieder einen Dämpfer. Generell lief der September für Hasborn eher durchwachsen. Zwar folgte auf die Niederlage in Herrensohr ein knapper Sieg gegen den SV Saar, doch gegen Quierschied kam es mit einem 6:1 zur bis dato höchsten Saisonniederlage. Vor allem die Pleitenserie im Herbst, bei der es unter anderem Niederlagen gegen Homburg, Neunkirchen und Primstal gab, brachte Unruhe in den Verein. Allerdings ließen sich die Verantwortlichen um Trainer Pascal Bach nicht davon anstecken.

    Aus im Pokal

    Im Saarlandpokal bekam es Hasborn dann mit dem FC Saarbrücken zu tun. Dabei ist der Regionalligist in dieser Saison, zumindest was Pokalwettbewerbe angeht, nicht zu schlagen. So machten sie nicht nur mit Hasborn kurzen Prozess in der ersten Runde, sondern sorgen auch im DFB-Pokal für Furore. Hier schalteten sie zunächst Zweitligist Jahn Regensburg und danach den Erstligisten FC Köln aus. Im Achtelfinale wartet dann der KSC auf Saarbrücken. Zu den Favoriten auf den Titelgewinn gehören allerdings andere Mannschaften. Bei den Sportwetten von Betway werden die Bayern beispielsweise mit einer Quote von 2,38 (Stand 09.12.) auf die Titelverteidigung des Pokals gelistet. Auch Mannschaften wie dem BVB, RB Leipzig oder Bayer Leverkusen ist der Finalerfolg eher zuzutrauen, als Saarbrücken. Und trotzdem ist gerade der DFB-Pokal für seine überraschenden Ergebnisse bekannt.

    Starke Siegesserie spült Hasborn wieder nach oben

    Mit einem überzeugenden 5:1 gegen Reimsbach schossen sich die Rotweißen dann aus der Krise. Mit vier Toren war Johannes Gemmel der überragende Mann in der Partie. Auch Köllerbach und die drittplatzierten Auersmacher konnten den Hasbornern nichts entgegensetzen. Es scheint, als sei die Tormaschine zum Hinrundenabschluss endlich auf Temperaturen gekommen, denn auch gegen den Oberligaabsteiger aus Jägersburg fuhren die Hasborner in der Ferne drei Punkte ein, nachdem sie schon in der ersten Halbzeit mit 3:1 in Führung gegangen waren. Auch die letzten drei Spiele der Hinrunde, darunter auch das Nachholspiel gegen Dillingen, gingen für Hasborn gut aus. Mit einer Siegesserie von sieben Spielen können die Spieler von Trainer Pascal Bach nun in Ruhe in die Winterpause blicken. Immerhin grüßen sie nach einer turbulenten Hinrunde nun vom fünften Tabellenplatz.

    Im März geht es dann mit den Punktspielen weiter. Spannend wird dieses mit Sicherheit ablaufen!

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