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  • Freitag, 9. März 2018,

    Vorstand der Bürgerinitiative für eine lebenswerte Gemeinde Nohfelden e. V. spricht sich für Rad- und Wanderweg aus

    In den letzten Wochen gab es einige Diskussionen bezüglich des Rad- und Wanderweges auf der Bahnstrecke zwischen Türkismühle und Nonnweiler-Bierfeld. Nun meldet sich der Vorstand der Bürgerinitiative für eine lebenswerte Gemeinde Nohfelden e. V. zu Wort:

    Ein durchgehender Freizeitweg ohne nennenswerte Steigungen auf der Bahnstrecke Türkismühle bis Bierfeld (dann vorhandener Radweg bis Hermeskeil) ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgversprechende Investition in unsere strukturschwache Region, die Ihre Zukunft im sanften Tourismus sucht und gleichzeitig der einheimischen Bevölkerung einen Mehrwert im Alltag bieten kann.

    Einkäufe per Fahrrad in die Zentren Türkismühle und Otzenhausen, Ausbau der Gastronomie an der Bahntrasse durch Rastsuchende, Übernachtungen von Fernradlern und Wanderern, die nun über den Hochwald-Ruwer-Radweg und den Naheradweg über Mosel, Rhein und Nahe angeschlossen sind, werden unsere Infrastruktur stärken.

     

    Die Vernetzung von Bostalsee und Nationalpark mit Rad findet im Einklang mit Skatern, Familien mit Kinderwagen, Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule in den nächsten Ort fahren, Wanderern und Spaziergängern auf einer landschaftlich reizvollen ehemaligen Bahntrasse statt, deren spektakulärer Höhepunkt auf dem Nonnweiler Viadukt und dem beleuchteten Bierfelder Tunnel die Strecke zum Erlebnis werden lässt.

    Diese Symbiose von Alltag und Tourismus veranlasst den Vorstand der BI-Nohfelden dazu, das Alternativkonzept der IG-Nationalparkbahn, durch die BI Bahn und Rad in die Presse getragen, Bahn- und Radweg nebeneinander zu verwirklichen, vollends abzulehnen.

    „Wenn der Freizeitweg in weiten Teilen in eine Berg- und Talfahrt auf vorhandene Feldwege verlegt und der landschaftlich reizvollste Streckenabschnitt auch noch wegen der Eingleisigkeit ausgeklammert wird, kann man das ganze Projekt vergessen!“

     

    Der Versuch, den Erhalt der Bahntrasse mit Vorteilen für den ÖPNV über einen Entwicklungszeitraum für die nächsten 30 Jahre zu begründen, erscheint nicht nur uns als Utopie. Die Mobilität wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern, selbst bei größtmöglichem Optimismus wird die Zukunft sicherlich nicht der Schienenverkehr mit Dieselloks sein.

    Wegen den hohen Investitions- und Unterhaltungskosten einer geplanten Museumsbahn wird sich kein Investor finden, der die Strecke betreiben kann. Wird der Freizeitweg nicht verwirklicht, haben wir letztendlich gar nichts – auch keine nostalgische „Bimmelbahn“!

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