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  • Dienstag, 30. Juli 2019,

    Vorsprung ausbauen: Bitcoin als Zahlungsmittel im Saarland stärken

    Nur Bares ist Wahres. Glaubt man dem alten Sprichwort, sind Münzen und Scheine die einzige Währung, die für den alltäglichen Handel taugen. Die digitale Zukunft zeigt jedoch, dass alternative Zahlungsmöglichkeiten immer häufiger zum Einsatz gelangen.

    Die Anbieter sind vielfältig und breit aufgestellt: Google und Apple bieten mittlerweile ihre eigenen Zahlungsmethoden an, das kontaktlose Bezahlen tritt verstärkt in deutschen Supermärkten und Einzelhandelsläden auf und auch die Kryptowährung Bitcoin schafft den Sprung in den Alltag.

    Verbreitung noch sehr gering

    Der Hype um die Kryptowährung hat in den letzten Jahren für großes Aufsehen gesorgt. Der Handel mit der digitalen Währung glich einer Berg- und Talfahrt, die zwischen Blase und Hoffnung schwankte. Doch ein IT-Geschäft im Saarland hat die polarisierende Währung seit einem Jahr als reguläres Zahlungsmittel eingeführt.

    Während Einzelhändler in den Großstädten wie Berlin und München die Kryptowährung durchaus häufiger akzeptieren, ist das IT-Geschäft von Yàn Thomé in Saarbrücken der Vorreiter im Saarland. Er hat den Fortschritt für seine Kunden umgesetzt und akzeptiert für seine Dienstleistungen die Kryptowährung Bitcoin. Die Nutzungsfrequenz ist nach wie vor überschaubar, doch IT-interessierte Kunden sind sich dem Service bewusst. Sie sind zudem die Zielgruppe, die sich damit befasst, auskennt und eben auch umsetzt. Wo also sollte Bitcoin besser aufgehoben sein als im Testlauf in einem IT-Geschäft?    

    Beratung ist Voraussetzung

    Für den ersten Wurf jene Zielgruppe zu bedienen, die sich auch mit Bitcoin auskennt, ist durchaus sinnvoll. Doch um die digitalen Münzen flächendeckend in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, bedarf es noch viel Aufklärungsarbeit. Das Projekt der „Digitalen Transformation“ richtet sich daher direkt an die Einzelhändler, die mehr über die Möglichkeiten erfahren sollen. Geleitet von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land, steht die Umsetzung digitaler Chancen im Vordergrund, um den Anschluss an die junge Kundschaft nicht zu verpassen.   

    Dabei geht es nicht nur um die Fragen, wie sich der Handel rüsten kann. Das Verständnis für die Komplexität des Themas an sich soll aufgebrochen werden. Somit ist auch die Perspektive des Kunden ein relevanter Aspekt. Um mit Bitcoins zu bezahlen, sollten auch Handelstreibende wissen, wie man Bitcoin kaufen kann, und sich daher in relevante Anleitungen einlesen. Nur mit ausreichendem Wissen können sich Einzelhändler auf den gesamten Prozess der digitalen Währung einlassen.

    Wandel erkennen

    Es reicht nicht aus, an alten Strukturen festzuhalten. Wenn der stagnierende Einzelhandel nicht vor dem Onlinegeschäft kapitulieren soll, gilt es, den Bedürfnissen der neuen Generation auf sichere Art und Weise gerecht zu werden. Der Wandel bringt jedoch auch neue Pflichten und Rechte mit sich, die in Sachen Finanzen und Steuern Auswirkungen mit sich bringen. Die Steuerberatung Reinke in Berlin bietet Beratungen an, die mehr Sicherheit im Umgang mit Kryptowährungen vermitteln.

    Die Voraussetzungen für die digitale Verbreitung sind im Saarland somit geschaffen. Es fehlt aktuell jedoch der Mut des Marktes, Bitcoin als Währung anzunehmen. Da es sich um eine Erweiterung bestehender Zahlungsmöglichkeiten handelt, ist das Risiko zudem sehr gering. Skepsis ist gerechtfertigt, doch der Anschluss darf nicht verpasst werden. Während andere Länder hinsichtlich digitaler Währung schon deutlich fortschrittlicher agieren, hängt Deutschland noch sehr eng an seinem Bargeld. Mit seinen zahlreichen Angeboten für eine digitale Zukunft könnte das Saarland als Musterbeispiel für weitere Bundesländer werden.

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