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  • Donnerstag, 24. Januar 2019,

    Vereine in Hasborn-Dautweiler erhalten neues Zuhause – Umweltministerium fördert Dorfentwicklung mit 74.000 €

    In Hasborn-Dautweiler soll die Vereinsgemeinschaft ein neues Zuhause erhalten. Geplant sind umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten am ehemaligen Schwesternhaus. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert das Vorhaben mit rund 74.000 Euro. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Umweltstaatssekretär Roland Krämer dem Tholeyer Bürgermeister, Hermann-Josef Schmidt.„Um die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer zu sichern,  müssen wir alles daran setzen, dass unsere Dörfer als Lebensraum für alle Generationen attraktiv bleiben. Ansprechende Freizeit- und Vereinsangebote beleben nicht nur das Miteinander im Dorf, sondern bilden die Basis, um junge Menschen und Familien für das Leben im ländlichen Raum zu begeistern“, so Krämer.

    Im ehemaligen Schwesternhaus soll ein multifunktionales Raumangebot entstehen, das den Bedürfnissen der zahlreichen Vereine gerecht wird. Ein großzügiger Veranstaltungsraum mit angrenzender Küche ist ebenso in Planung wie Räumlichkeiten für Integrationsangebote,  kleinere Musik- und Kunstdarbietungen sowie ein Generationen-Café. Staatssekretär Krämer: „Hier in Hasborn-Dautweiler wird Gemeinschaft und soziales Engagement noch groß geschrieben. Soziale Infrastrukturangebote und Treffpunkte sind für ein funktionierendes Vereins- und Gemeinschaftsleben von zentraler Bedeutung. Daher ist es uns eine Freude, die Dorfgemeinschaft beim Beschreiten neuer Wege für ein soziales Miteinander unterstützen zu können“, so der Staatssekretär.

    Das etwa 2.600 Einwohner zählende Dorf Hasborn-Dautweiler zeichnet sich durch eine besonders aktive Dorf- und Vereinsgemeinschaft aus. Mehr als 40 Vereine mit sportlicher, kultureller und sozial-karitativer Ausrichtung und die gemeinsame Dachorganisation „Gemeinschaft der Ortsvereine“ sorgen für attraktive Freizeit- und Veranstaltungsangebote, eine engagierte Jugendarbeit und beleben die dörfliche Gemeinschaft.

    Für die Sanierung des ehemaligen Schwesternhauses werden rund 99.000 Euro benötigt. Europäische Union, Land und Bund übernehmen 75 Prozent der Kosten. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) sowie der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung.

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