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  • Dienstag, 8. September 2020,

    Umweltministerium unterstützt die Gemeinde Tholey im Kampf gegen den Borkenkäfer

    Foto: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

    Die trockenen, heißen Sommer der letzten Jahre haben dazu geführt, dass viele Gemeinden im Saarland ihre Nadelholzbestände infolge von Borkenkäferbefall vorzeitig und ungeplant nutzen müssen. Der Gemeindewald von Tholey ist mit seinen zahlreichen Fichten ebenfalls betroffen. Im Kampf gegen den Borkenkäfer unterstützt das Land die Gemeinden. Umweltminister Reinhold Jost überreichte jetzt Bürgermeister Hermann Josef Schmidt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 18.000 €. 



    Das Geld soll zur Bekämpfung der Borkenkäfer auf circa 120 Hektar Waldfläche genutzt werden. Bei den Schädlingen handelt es sich in der Regel um „Buchdrucker“ oder „Kupferstecher“, Unterarten des Borkenkäfers, die insbesondre Fichten befallen. „Ziel ist es, die Bäume für die Käfer brutuntauglich zu machen, so dass von diesem Holz keine Gefahr mehr ausgeht. Und das muss schnell gehen“, so Umweltminister Jost.

    Konkrete Maßnahmen konzentrieren sich vorrangig auf das Auffinden und Aufarbeiten von befallenem Holz. Dazu setzt man Techniken wie z.B. das Entrinden ein. Die Aufarbeitung von Käfernestern kann schnell zu erhöhten Kosten für Waldbesitzer führen. 

    Im Wald des Landes und der Gemeinden kontrollieren die zuständigen Förster die Bestände auf Borkenkäferbefall. Im Privatwald werden betroffene Waldbesitzer von der Privatwaldberatung im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz  unterstützt und auf Schäden aufmerksam gemacht.

    Detaillierte Informationen und Ratschläge zu Überwachung, Vorbeugung und zur Bekämpfung der Borkenkäfer finden Waldbesitzer in dem Faltblatt „Handlungshinweise – Umgang mit Borkenkäferbefall“, auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter folgendem Link:https://www.saarland.de/75970.htm

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