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  • Montag, 20. Mai 2019,

    Tholey: Einhalt für Raser – Gemeinde gibt Gutachten zur Erstellung eines Verkehrssicherheitskonzeptes in Auftrag

    Fotot: Gemeinde Tholey/ehü

    Tholey. Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs sind, sind allerorten ein großes Ärgernis. Leider auch in der Gemeinde Tholey. Obwohl es innerhalb von Ortschaften ein Tempolimit von 30 oder 50 Stundenkilometern gibt, halten sich viele Verkehrsteilnehmer nicht daran. 

    Wie Bürgermeister Hermann Josef Schmidt mitteilt, haben in jüngerer Vergangenheit die Beschwerden darüber zugenommen.

    Um Abhilfe zu schaffen, hatte die Gemeinde Tholey bereits vier Geschwindigkeitsanzeigegeräte angeschafft. Sie werden im Wechsel in den einzelnen Ortschaften eingesetzt und sollen die Verkehrsteilnehmer dafür sensibilisieren, sich an die Vorgaben zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu halten. Aber nicht nur das: „Die Auswertung dieser Geräte ist sehr aufschlussreich. Insbesondere die durchschnittlich an den Messstellen gefahrenen Geschwindigkeit geben gute Hinweise darauf, ob die zulässige Höchstgeschwindigkeit tatsächlich regelmäßig überschritten wird oder nicht“, erklärt der Bürgermeister.


    An einigen Stellen habe man so festgestellt, dass eine Vielzahl von Fahrzeugen zu schnell unterwegs ist und damit die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet. Darum kündigt Hermann Josef Schmidt an: „Um weitere Maßnahmen in die Wege zu leiten, sollen in einem Gutachten nun mehrere Stellen, die sich auf alle Ortsteile der Gemeinde verteilen, genauer untersucht werden. Es soll festgestellt werden, ob tatsächlich eine Gefahrenstelle besteht und wie die entstehende Gefahr verringert oder ganz vermieden werden kann. Hierbei sollen sowohl Lösungen durch bauliche Maßnahmen als auch durch striktere mobile oder stationäre Geschwindigkeitsüberwachung geprüft werden.

    Den Auftrag für das Gutachten hat der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss der Gemeinde Tholey an das Büro, VUT Sachverständige GmbH & Co. KG, in Saarbrücken, bereits vergeben.  Investiert werden dafür rund 9.700 Euro. „Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir diese auswerten und gegebenenfalls dort, wo es notwendig ist, handeln“, so Hermann Josef Schmidt.

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