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  • Dienstag, 12. Februar 2019,

    Tholey-Bostalsee: Neuer Rotary Club stellt sich vor

    „Die Welt verändert sich und Rotary muss sich auch verändern“

    ermunterte der Gründungsvater von Rotary die Clubs bereits im Jahre 1935.

    Daraus entwickelte sich die Gründungsidee für einen neuen Rotary-Club, der sich sehr schnell engagierte Interessenten angeschlossen hatten, sodass nach nur wenigen Monaten der Vorbereitung der Rotary Club Tholey-Bostalsee gegründet und bei Rotary International gechartert werden konnte. „Besonders unser Selbstverständnis und unsere Innovationskraft machen den jungen Club zu einem Anziehungspunkt“ so die diesjährige Präsidentin Andrea Werner-Hauth.

     

    „Gesellschaftliche Vielfalt ist gefragt“

    Der junge Club Tholey-Bostalsee möchte sich hauptsächlich von den festen Vorstellungen verabschieden, wer zu Rotary gehören darf und wer nicht. Der neue Club definiert sich nicht als Elite-Club, sondern setzt auf gesellschaftliche Relevanz. Die Vielfalt unserer Gesellschaft soll sich auch in der Clubstruktur widerspiegeln. Als Mitglieder sind Menschen interessant, die über einen guten Ruf verfügen, Führungswillen besitzen und bereit sind in einem freundschaftlichen Umfeld soziales Engagement zu zeigen. Die 25-jährige Teamleiterin gehört genauso dazu wie der pensionierte Verwaltungsexperte oder der Handwerksmeister, sofern sie gleichermaßen begeistert von der rotarischen Idee sind.

     

    „Junge Menschen haben großes Potential „

    „Die Ideenvielfalt junger Rotarier mit Innovationswillen, vereint mit Erfahrung und Durchhaltevermögen sei der Motor dafür, dass Rotary attraktiv bleibt und erfolgreich in die nächsten Jahrzehnte blicken kann“, berichtet Dr. Joachim Hauth, der die Präsidentschaft des Clubs im nächsten Jahr übernehmen wird. „Gerade junge Menschen bergen ein ungeahntes Potential“.

    Viele Menschen kennen Rotary nicht und diejenigen, die schon einmal von Rotary gehört haben, wissen nicht was Rotary tut. „Eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und gute Kontakte zur lokalen Presse sollen hier Abhilfe schaffen“, berichtet der Sekretär des Clubs und studierte Jurist Patrik Rauber.

     

    „Wir verstehen uns als familiärer Freundschaftsclub“

    „Gerade die Öffnung für Familienangehörige sowie EhepartnerInnen und interessierte Gäste mache die Meetings interessant und führe zu einem Mehrwert, den die Clubmitglieder schnell zu schätzen lernten“, so Frau Werner-Hauth. Die Treffen finden in zweiwöchentlichem Rhythmus im Hotel Seezeitlodge am Bostalsee statt.

     

    Soziales Engagement regional und international

    Eine Hauptaufgabe sieht der neue Club in der Durchführung von Benefizprojekten, um vor allem regional soziale Hilfestellung zu leisten, aber auch internationale rotarische Projekte zu unterstützen.

    Erste Projekte wurden schon erfolgreich durchgeführt; so war in der Adventszeit das Projekt „ Die Kerze für den guten Zweck“ zu Gunsten des Kinderhospizdienstes Saar ein voller Erfolg. Das laufende Projekt „Deckel gegen Polio“ läuft auf Höchsttouren. Für die Sommermonate sind bereits zwei weitere mildtätige „hands on“ Projekte in der Planung.

     

    „Rotary ist kein „Closed shop“ !

    ,zitiert die Präsidentin Andrea Werner-Hauth den Past-Governor Holger Knaak. Er verweist damit auf die in Deutschland leider weit verbreitete Einstellung in etablierten Rotary Clubs, im eigenen Umfeld keine weiteren Clubs zu tolerieren. „Entsprechende Versuche werden in Deutschland von bestehenden Clubs geradezu bekämpft“ stellt Holger Knaak fest. Frau Werner-Hauth kann diese Feststellung nachvollziehen. „Auch die Neugründung des Rotary Clubs Tholey-Bostalsee war unter diesen Gesichtspunkten nicht einfach“ berichtet sie.

    „Aber wo stünde Rotary heute, wenn schon unsere rotarischen Väter sich hierdurch hätten entmutigen lassen? Wenn nicht kontinuierlich neue Clubs gegründet würden, wären viele Freunde und Freundinnen, die heute gegen neue Clubs sind, nie Rotarier geworden.“

    Rotary sollte nicht als „closed shop“ gesehen werden, sondern sich weiter öffnen und wachsen. Dieser Gedanke sei für sie und ihren Ehemann und langjährigen Rotarier Dr. Joachim Hauth die Motivation gewesen, einen neuen Rotary Club zu gründen. Zu einigen benachbarten Clubs hätte sich bereits ein sehr kooperatives freundschaftliches Verhältnis entwickelt. „Letztlich stehen wir alle gemeinsam für die gleiche gute Sache ein; wir können durch Gemeinsamkeit und Ideenvielfalt viel erreichen und auf der Welt Gutes tun“, resümiert Dr. Hauth. Inzwischen knüpft der junge Club bereits Kontakte zu ausländischen Clubs, um dem rotarischen Auftrag zur Völkerverständigung nachzukommen. Hierum kümmert sich Prof. Dr. Peter Heck, der über hervorragende internationale Kontakte verfügt.

    Interessenten können sich auf der Website des Clubs informieren oder Kontakt mit dem Club aufnehmen.

    Abschließend zitiert Dr. Joachim Hauth den Gründungsvater von Rotary Paul Harris nochmals, der seinen Freunden motivierend zurief: „Wir dürfen nie selbstgefällig werden und nie aufhören zu wachsen!“

    Infos: www.tholey-bostalsee.rotary.de

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