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  • Montag, 16. März 2020,

    Steigt der Bitcoin-Kurs wegen Corona?

    Derzeit beherrscht die Corona-Krise auch die Finanzwelt. Die Kurse rund um den Globus sind im Sinkflug. Der Deutsche Aktienindex Dax ist auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Auch der Bitcoin-Kurs hat nachgegeben.

    Doch viele Finanzmarktexperten sehen die gefallenen Kurse, um Aktien nachzukaufen. Schon der verstorbene Börsenprofi André Kostolany sagte: „Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die Zittrigen das Geld, auf dem Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.“

    Deshalb sollte man nicht in Panik verfallen und nachkaufen. Das gilt insbesondere für die Kryptowährung Bitcoin.

    Wie funktioniert der Bitcoin?

    Bitcoin ist eine Währung, die ohne zentrale Stelle, wie z.B. eine Zentralbank auskommt. Die Zahlungen werden über ein dezentrales Netzwerk, über das niemand die Kontrolle hat, abgewickelt.

    „Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, dass sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung. Wir müssen den Banken unsere Privatsphäre anvertrauen, vertrauen, dass sie Identitätsdieben nicht die Möglichkeit geben, unsere Konten leerzuräumen. Ihre massiven Zusatzkosten machen Micropayments unmöglich“, so Gründer Satoshi Nakamoto.

    Das Zahlungssystem Bitcoin besteht zum einen aus einer Datenbank, der Blockchain, einer Art Journal, in der alle Bitcoin-Transaktionen verzeichnet sind. Das Bitcoin-Zahlungssystem verwendet ein Peer-to-Peer-Netzwerk, zu dem sich alle teilnehmenden Rechner mithilfe eines Programms verbinden. In diesem Bitcoin-Netzwerk werden alle Bitcoin-Transaktionen verzeichnet. Die Blockchain wird redundant und dezentral auf allen Bitcoin-Knoten gespeichert, verwaltet und laufend über das Bitcoin-Netzwerk aktualisiert.

    Um das Bitcoin-System für Zahlungen nutzen zu können, wird eine digitale Brieftasche (englisch Wallet) sowie eine Internetverbindung benötigt. Bitcoin-Wallets gibt es als Desktopanwendungen wie z. B. Bitcoin Core und Electrum sowie als Webanwendungen.

    Wie hat sich der Bitcoin-Kurs entwickelt?

    Der erste Wechselkurs für Bitcoin lag bei 0,08 Cent (Dollar). Im Laufe des Jahres 2012 setzte ein Aufwärtstrend ein, der sich Anfang 2013 zusehends verstärkte. Dies trieb den Kurs Mitte April auf über 200 US-Dollar. Nach zwischenzeitlichen Rückschlägen überschritt der Bitcoin am 30. November 2013 erstmals die 1.000-US-Dollar-Marke, sank aber dann, begleitet vom Konkurs der Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox, bis zu Beginn des Jahres 2015 auf unter 250 US-Dollar, bevor er im Oktober 2015 wieder langsam zu steigen begann. Anfang 2016 notierte er bei knapp 450 US-Dollar und stieg weiter, bis er das Jahr bei knapp 1.000 US-Dollar abschloss. Im Jahr 2017 verzeichnete der Bitcoin bislang den höchsten Kapitalzufluss. Die rasante Kursentwicklung beschleunigte sich vor dem Start der Bitcoin-Futures Mitte Dezember. Am 17. Dezember wurden fast 20.000 US-Dollar erreicht.

    Wie wird sich der Kurs entwickeln?

    Einige Kryptowährungsexperten vertreten die Meinung, dass zumindest der Bitcoin, die weltweit beliebteste Kryptowährung, extrem von einer Erhöhung der Geldmenge und Zinssenkungen in der aktuellen Corona-Krise profitieren könnte. Denn während die Notenbanken zunehmend frisches Fiskalgeld in die Wirtschaft pumpen, würden sich die Vorteile von hartem Geld wie Bitcoin zeigen. Schließlich führen Niedrigzinsen zu fallenden Renditen bei Staatsanleihen. Und da auch der Aktienmarkt gerade einbricht, könnten Anleger im Bitcoin eine interessante Investment-Alternative, wenn nicht sogar einen sicheren Hafen sehen. Michael „Mike“ Novogratz, der Gründer der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital, glaubt derweil, dass die Liquiditätsflut sowohl Aktien als auch Gold und Kryptowährungen helfen wird. Einige Experten gehen von sechsstelligen Kursen in der Zukunft aus.

    Wie kann man mit Bitcoins Geld verdienen?

    Um vom Bitcoin profitieren zu können, muss man kein Experte sein. Auf Plattformen wie de.immediateedgebot.com kann man mit Hilfe einer Software vom Krytowährungsboom partizipieren. Mit nur wenigen Minuten Arbeit in der Woche sind gigantische Gewinne möglich. Und das beste ist, dass man kostenlos anfangen kann.

    Man sollte nur schnellstmöglich starten, denn eins ist sicher: nach jedem Kursrückgang kommen auch wieder bessere Zeiten!

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