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  • Mittwoch, 20. Mai 2020,

    St. Wendeler Stadtrat beschließt 100 Tausend Euro Förderprogramm für Vereine

    Im Vorfeld der Stadtratssitzung stellte die SPD den Antrag, einen Corona-Schutzschirm für Vereine, Gastronomie und Unternehmen in St. Wendel zu beschließen. Auch die CDU hatte einen Antrag zur Unterstützung von Vereinen gestellt. 

    Vorab wird hierzu Peter Schunath, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat, wie folgt zitiert: „Zur Unterstützung unserer Vereine in dieser aktuell schwierigen Situation wird die CDU-Fraktion den St. Wendeler Kultur- und Sportvereinen in einem ersten Schritt 100.000 Euro zur Verfügung stellen, um die aufgrund der Corona-Krise fehlenden Einnahmen auszugleichen und diesen Vereinen somit schnellstmöglich zu helfen.“ Dass es sich hierbei keineswegs um Geld aus der CDU-Fraktion sondern lediglich um einen Antrag der CDU-Fraktion im Stadtrat handelt, stellt Torsten Lang, Fraktionsführer der SPD im St. Wendler Stadtrat, nochmal besonders heraus. 



    Doch in der Sache ist man sich einig. Die Vereine in St. Wendel wurden von der Corona-Krise hart getroffen. Viele Einnahmen sind durch die Krise plötzlich weggebrochen. Nicht nur die Auswirkungen auf beispielsweise den wöchentlichen Spielbetrieb oder auf einfache Treffen oder Sitzungen, sondern ebenso auf die vielen Feste, die von den Vereinen vor Ort -auch mit erheblichen finanziellen Risiken und Vorleistungen- geplant worden sind, verlangen den Vereinen derzeit viel ab. Da von ausfallenden Veranstaltungen bereits im Haushalt kalkulierte Summen, nun nicht benötigt werden, wurde deshalb ein 100.000 Euro schwerer Rettungsschirm für die Vereine beschlossen. Dieser soll unbürokratisch über Anträge der Vereine an die Vereine ausgeschüttet werden. Bürgermeister Peter Klär schätzt, dass ungefähr 60 Vereine einen solchen Antrag stellen können. 

    Der zunächst von der SPD geforderte Zusatz, auch die Gastronomie und Einzelhändler zu unterstützen wurde, durch das Verbot der Weitergabe von Geldern an Betriebe ohne entgegengebrachte Leistung, aus dem Antrag ausgeklammert. Hier soll jedoch nicht-finanzielle Hilfe im Sinne der Werbung oder anderer kreativer Lösungen von Seiten der Stadt gestellt werden. 

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