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  • Mittwoch, 13. November 2019,

    St. Wendeler Land: Udo Recktenwald kritisiert Bischof

    Bischof Dr. Stephan Ackermann

    Landrat Udo Recktenwald hat den Trierer Bischof Stefan Ackermann scharf kritisiert. Ackermann hatte sich in einem Bericht des Trierer Volksfreundes dafür ausgesprochen, Missbrauchsopfer der Kirche aus Kirchensteuermitteln zu entschädigen. Von einem umstrittenen Vergleich mit der Pkw-Maut hat sich der Bischof mittlerweile distanziert und sich auch entschuldigt.  

    Diese Haltung hat der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald auf facebook scharf kritisiert:

    Landrat Udo Recktenwald

    „Die Solidargemeinschaft soll aus der Kirchensteuer die Entschädigung für Missbrauchsopfer Geistlicher zahlen. Bitte? Was hat die Solidargemeinschaft damit zu tun? Verantwortung muss dorthin, wo sie hingehört. Die Kirche hat Geld genug, um für die Verfehlungen ihrer Geistlichen einzutreten. Das kann doch nicht die Aufgabe der Kirchensteuerzahler sein, sorry. Und was hat das mit der Maut zu tun? Straßen nutzen alle. Für die Verfehlungen sind einzelne verantwortlich.

    Ich bin gläubiger Christ. Ich versuche, nach christlichen Werten zu leben. Ich besuche Gottesdienste, weil sie mir Besinnung und Demut vor der Schöpfung geben. Ich engagiere mich im Pfarrverwaltungsrat, weil ich das ehrenamtliche Engagement in den Kirchengemeinden schätze.
    Aber: Ich hadere mit der Strukturreform. Sie wird kirchliches Ehrenamt und funktionierende Strukturen kaputt machen. Jetzt soll ich auch noch für den Missbrauch aufkommen? Mein Gott!“, so Recktenwald auf dem sozialen Netzwerk.

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