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  • Sonntag, 17. November 2019,

    St. Wendel: SPD kämpft für Erhalt des Spielplatzes Max-Müller-Straße

    „Der Spielplatz in der Max-Müller-Straße muss erhalten bleiben!“, das fordert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Jürgen Möller, der sich jüngst mit vielen Eltern und Kindern aus der unmittelbaren Nachbarschaft getroffen hat, die dies genauso sehen. Bereits Anfang April hatten sich Vertreter der SPD aus Ortsrat und Stadtrat auf dem Spielplatz getroffen, da Anwohner auf den schlechten Zustand der Geräte hingewiesen hatten.

    Tatsächlich wurden einige erhebliche, zum Teil sicherheitsrelevante Mängel festgestellt, die an die Stadtverwaltung weitergemeldet wurden. Daraufhin wurde der bislang gut genutzte Spielplatz in einem kinderreichen Wohngebiet der Kernstadt von der Stadt gesperrt. Im auf Antrag der SPD erneuerten Spielplatzkonzept wird der Spielplatz nun sogar zur Disposition gestellt. „Die Verwaltung wolle die Nutzungsfrequenz überprüfen, ehe man über den Fortbestand entscheidet. Wir fragen uns, wie das gehen soll, wenn der Platz dauerhaft gesperrt ist.“, erklärt dazu der Sprecher für Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik der SPD-Stadtratsfraktion Marc André Müller.

    Eine genaue Ermittlung, in welchem Wohngebiet wie viele Kinder leben, ist nämlich nicht möglich – zumindest steht so an anderer Stelle im Spielplatzkonzept der Stadt. Auch nach der Sperrung des Spielplatzes im April durch ein Absperrgitter blieben Jürgen Möller und die Eltern des Wohngebietes in regelmäßigem Kontakt. Als nun vor einigen Tagen die provisorische Absperrung des desolaten Jägerzauns umgefallen war, erfolgte eine erneute Information der Stadtverwaltung durch Möller. Daraufhin wurde der komplette Jägerzaun demontiert und stattdessen wurden die maroden Spielgeräte einzeln abgesperrt. „Aus unserer Sicht reicht das aber nicht aus. Es muss ein neuer Zaun aufgestellt werden. Die Spielgeräte sind jetzt vollkommen ungesichert, da die aufgestellten Absperrgitter einfach umgelegt werden und die Spielgeräte dadurch einfach bestiegen werden können.“, erklärt Möller bei einem Ortstermin mit den Eltern und Kindern dazu. Um symbolisch zu zeigen, welcher Zaun dort hingehört, haben die Erwachsenen für den Fototermin zwei Zaunelemente aufgestellt. Bis ein neuer Zaun montiert ist, müsse der Platz mit verschraubten Bauzaun-Elementen gesichert werden. Danach sollten aus Möllers Sicht die Kinder nur kurze Zeit warten müssen, bis sie ihren, dann hoffentlich renovierten und sicheren, Spielplatz wieder haben.

    Foto: Jürgen Möller

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