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  • Montag, 1. Juli 2019,

    St. Wendel: Sozialministerium unterstützt Medienkompe-tenz von Schülerinnen und Schüler

    Schulleiter Alexander Besch hat die Idee vorangetrieben: „Das Gymnasium Wendalinum hat sich auf den Weg gemacht, zu einer digitalen Schule zu werden, die ihre Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, neue Medien zu nutzen, sie aber auch kritisch zu reflektieren. Medienkompetenz wird immer mehr zu einer zentralen Kompetenz, gerade mit Blick auf die Vorbereitung auf die Berufswelt, aber auch mit Blick auf die Mündigkeit als Staatsbürger in Zeiten alternativer Fakten und Fake News.“

    Um diese Medienkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern zu etablieren und sukzessive aufzubauen, hat das Gymnasium Wendalinum ein Medienbildungskonzept entwickelt, durch das Medien im schulischen Kontext nicht nur als Werkzeuge zu verstehen sind, sondern auch als unterrichtlicher Gegenstand begriffen und bewertet werden müssen. Damit sie erfolgreich in und für den Unterricht genutzt werden können, müssen die Schülerinnen und Schüler die Geräte und Programme beherrschen, wenn sie mit deren Hilfe lernen wollen.

    Als Handlungsempfehlung zum Aufbau von Medienkompetenz und damit verbunden der Beherrschung digitaler Endgeräte sollen pro Stockwerk Tablet- oder iPad­Koffer bereitgestellt werden. Die Schule will somit sicherstellen, allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu ermöglichen.

    Perspektivisch sollen auch generationenübergreifende und soziales Projekte und Kooperationen mit der Stiftung Hospital und der Lebenshilfe St. Wendel, gerade auch mit Blick auf die digitale Schulung älterer oder behinderter Menschen realisiert werden.

    „Es ist wichtig, dass Schülern schon früh der korrekte Umgang mit Technik und neuen Medien beigebracht wird. Wenn die ersten Kontakte unter Anleitung und in einem geschlossenen Rahmen ablaufen, können ihnen Inhalte und Kompetenzen von Pädagogen gezielt vermittelt werden. Dabei können neben Lernprogrammen und Suchfunktionen auch gezielt die Gefahren des Internets beleuchtet werden“, so Familienstaatssekretär Stephan Kolling beim Besuch an der Schule.

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