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  • Mittwoch, 19. Februar 2020,

    St. Wendel: Ministerpräsident informiert sich über Projekte aus dem Saarlandpakt

    Ministerpräsident Tobias Hans (rechts) zu Besuch in St. Wendel. Links von ihm Bürgermeister Peter Klär

    St. Wendel. Grundschulsanierung und Instandsetzung von Mehrzweckhallen: In der Kreisstadt St. Wendel zeigen sich erste Erfolge des Saarlandpakts. Ministerpräsident Tobias Hans hat sich heute vor Ort ein Bild über die Projekte gemacht, die dank des Saarlandpakts in Angriff genommen werden können. „Der Saarlandpakt ist das größte Projekt für die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen seit Jahrzehnten und für das Land ein enormer Kraftakt. Umso schöner ist es – wie heute in St. Wendel – zu sehen, dass der Saarlandpakt wirkt und unmittelbar ankommt. Unsere Kommunen können jetzt wieder mehr in Schulen, Kitas, Straßen und Sportanlagen investieren und damit den Menschen im Saarland auch in Zukunft eine lebenswerte Heimat bieten.“



    Zunächst besuchte der Ministerpräsident Bürgermeister Peter Klär im St. Wendeler Rathaus. Nach einem Gespräch ging es gemeinsam zu verschiedenen Stationen, um sich vor Ort ein Bild von den notwendigen Arbeiten zu machen. Erster Halt war die Grundschule in Niederkirchen. Dort soll die Turnhalle grundsaniert werden. Danach sind weitere Investitionen im Gebäude der Grundschule selbst geplant.

    Von Niederkirchen ging es weiter ins rund 13 Kilometer entfernte Niederlinxweiler. Dank des Saarlandpakts bekommt die dortige Mehrzweckhalle eine dringend notwendige Instandsetzung. Der erste Schritt ist bereits erfolgt: Das Flachdach des etwa 7,50 m hohen Hallenkörpers wurde zusätzlich gedämmt und mit einem Bogendach überspannt.

    Auch in Bliesen, der dritten Station an diesem Morgen, hat der Saarlandpakt in der Sport- und Kulturhalle bereits unmittelbare Wirkung gezeigt: Mit einer neuen Heizung, ersten Arbeiten an den Dachflächen und der Gebäudehülle sowie einem neuen Schutzbelag für den Sportboden konnten erste größere Grundsanierungs-Maßnahmen angegangen werden.

    Hintergrund

    Bis zum 17. Februar 2020 hat das Land von drei Kommunen die Kassenkredite bereits vollständig (Quierschied, Rehlingen-Siersburg, St. Wendel) und von zehn Kommunen schon teilweise (Freisen, Merchweiler, Nalbach, Nohfelden, Püttlingen, Schiffweiler, Schwalbach, Tholey, Überherrn, Wadgassen) übernommen. Die bis zu diesem Stichtag von den Kommunen durch das Land übernommen Kassenkredite belaufen sich auf 105.156.418 Euro. Von der Kreisstadt St. Wendel wurden 20.135.000 Euro übernommen.

    Im Rahmen des Saarlandpakts erhält die Kreisstadt St. Wendel Mittel in Höhe von 374.806 Euro, um Investitionen zu tätigen.



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