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  • Mittwoch, 15. Mai 2019,

    St. Wendel: FDP stellt sich vor und äußert sich zur Innenstadt

    St. Wendel. Die Kandidaten der FDP St. Wendel für den Stadtrat, Stephan Rieth, Tobias Decker und Manuel Jakob, äußern sich zur Lage der Innenstadt. Als Selbstständige und in der Innenstadt ansässige Mieter schildern sie die Situation aus ihrer Perspektive:

    „Die Innenstadt von St. Wendel verkümmert zunehmend. Anhand des aktuellen Leerstands lässt sich diese negative Entwicklung gut sehen. Dieser Trend wird meiner Meinung nach in den nächsten Jahren zunehmen, da viele Einzelhändler altersbedingt und mangels Nachfolge ihre Geschäfte aufgeben und die St. Wendeler Innenstadt, so wie sie im Moment ist, nicht attraktiv ist“, so Manuel Jakob.

    Für einen lebendigen Einzelhandel ist ein langfristiges Konzept in enger Zusammenarbeit mit den Gastronomen und dem Handel aus Sicht der Kandidaten dringend notwendig. Dazu gehört auch ein aktives Leerstandsmanagement und die Unterstützung neuer Geschäftsansiedlungen in der Innenstadt. Außerdem muss das Parkplatz-Angebot in der Innenstadt durch Öffnung der Mott an Samstagen und optischer Aufwertung der Tiefgarage verbessert werden.

    „Wir möchten, dass sich die Bürger wohlfühlen und die in der Region lebende Bevölkerung soll gerne und zahlreich zu uns kommen. Ein vielseitiges Spektrum an Einzelhändlern, ansprechende Gestaltung, ein sauberer Bahnhof und vereinfachte Erreichbarkeit bzw. Parkmöglichkeiten vermitteln den Bewohnern und Besuchern Sicherheit, Lebensqualität, schafft Arbeitsplätze und bietet unseren Kindern und Jugendlichen eine Zukunft.“, erklären Stephan Rieth, Tobias Decker und Manuel Jakob.

    Die FDP plädiert dafür Büros und Behörden – wie bspw. Gesundheitsamt und Liegenschaftsverwaltung – von der Peripherie ins St. Wendeler Stadtzentrum zurückzuführen, um die Kundenfrequenz zu erhöhen und die Wiederbelebung leerstehender Gebäude durch private Investoren finanzierbar zu machen. Ein weiter wichtiger Aspekt zur Belebung der Innenstadt ist, aus Sicht der Freien Demokraten, ein umfangreiches Wochenmarkt-Programm mit aktiver Vermarktung durch die Stadt sowie saisonalen Themenmärkten.

    Ein zentrales Projekt soll auch die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes oder eines modernen Markthallenkonzeptes zur Nahversorgung in zentraler Innenstadtlage – bspw. auf der Mott – sein. „Die gesamte St. Wendeler Region kann somit gestärkt und unterstützt werden. Kurze Wege und frische saisonale Ware stehen mehr denn je im Gespräch für Nachhaltigkeit, Umwelt und Gesundheit.“, so die Meinung der Freien Demokraten.

    Die Kandidaten wollen sich auch für Belebung des St. Wendeler Stadtparkes, bspw. durch saisonale Gastronomie in Verbindung mit Freizeitangeboten wie Wasserspielen, einer Eislauffläche sowie einen Hundepark, einsetzen, um allen Generationen etwas zu bieten und um das soziale Miteinander zu fördern. Die FDP möchte sich außerdem für den Erhalt der Platanenallee in der Parkstraße stark machen. Dazu erklären die Kandidaten: „Platanen sind ideale Stadtbäume, da sie unempfindlich gegen Abgase und Bodenverdichtung sind und zudem sehr alt werden. Eine Kanalsanierung kann laut Experten bestandserhaltend durchgeführt werden, während eine Neubepflanzung die einzigartige Allee über Jahrzehnte zerstören würde.“

    Ein wichtiger Beitrag ist auch die Neugestaltung der Bahnhofstraße, damit diese zum Flanieren und Shoppen einlädt und mit einem sicheren und sauberen Bahnhof als ansprechendes Eingangsportal zu einer attraktiven Innenstadt dient. Auch eine öffentliche Toilettenanlage mit durchgehenden Öffnungszeiten gehört zu einem attraktiven Stadtkonzept. „Wir treten an, weil uns St. Wendel am Herzen liegt und wir aktiv die Politik der Stadt mitgestalten wollen. Mit unseren Ideen können wir dazu beitragen, dass St. Wendel auch in Zukunft für Jung und Alt unsere lebens- und liebenswerte Stadt bleibt.“, so Manuel Jakob, Tobias Decker und Stephan Rieth abschließend.

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