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  • Dienstag, 8. Oktober 2019,

    St. Wendel: Drittes Inklusives Schülerfest des Gymnasium Wendalinum und der Lebenshilfe St. Wendel

    St. Wendel. Am Mittwoch, 02.10.19, fand am Gymnasium Wendalinum das dritte inklusive Schülerfest, das von der Schule und der Lebenshilfe St. Wendel gemeinsam ausgerichtet wurde, statt. Die Planung und Umsetzung des Festes haben die Schülerinnen und Schüler der Zehnerklassen des Gymnasiums übernommen. Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Förderschulen des Landkreises kamen und erfreuten sich des abwechslungsreichen Programms, das für sie auf die Beine gestellt wurde.

    Am Eingang erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine „Stempelkarte“, die sie sich umhängen konnten. Auf dieser waren die verschiedenen Programmpunkte aufgelistet, die abgestempelt wurden, sobald man sie durchlaufen hatte. Die Schülerinnen und Schüler der Zehnerklassen des Gymnasium Wendalinum haben sich viele verschiedene Aktionen ausgedacht.

    So konnten die Schüler der Förderschulen beispielsweise beim Fußball/Torwandschießen mitmachen, eigene Kunstwerke in der Bastelstraße kreieren, sich schminken lassen und in der Disco tanzen. Auch Karaoke und ein Rollstuhlparcour sowie eine Geschicklichkeitsstation und Kegeln wurden angeboten. Für das leibliche Wohl gab es eine Umsonsttheke, an der sich die Schüler durchschlemmen konnten sowie eine Cocktailbar.

    Witterungsbedingt konnte das Fest nicht, wie geplant, auf dem Schulhof stattfinden. So wurden kurzerhand die Pläne umgestaltet und die Stationen in den Containern auf dem Schulhof aufgebaut. Umgesetzt und betreut wurden diese von den Schülerinnen und Schülern des Wendalinum.

    „Durch dieses Fest werden Berührungsängste und Vorurteile abgebaut“, erklärte Michael Kolschewski, Leiter der Familienhilfestelle bei der Lebenshilfe.

    An den Stationen konnten an diesem Morgen Förderschüler aller Förderschulen des Landkreises St. Wendel und der Wingertschule Neunkirchen sowie die Gymnasiasten gemeinsam agieren, spielerisch miteinander ins Gespräch kommen und Hemmungen abbauen. „Hilfsbereitschaft und Empathie sind die Säulen dieses sehr gelungenen Festes. Säulen auf der auch unsere Wertegesellschaft aufgebaut ist und die gehegt, gepflegt und notfalls auch renoviert werden müssen.“

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