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  • Mittwoch, 12. Juni 2019,

    St. Wendel: Die Wingertschule sagt „Adieu!“

    Nach über 135 Jahren verabschiedete sich die Wingertschule St. Wendel – Staatliche Förderschule soziale Entwicklung – in einem großen Schulfest vom Standort St. Wendel. Geboten wurden wie immer viele kulinarische Genüsse, die gerne von den Besuchern angenommen wurden. So gab es Rostwürste und Fleischkäsweck mit allerlei alkoholfreien Getränken, die dankbar angenommen wurden, wie auch Kaffee und Kuchen in großer Auswahl.

    Der Schulleiter, Thomas Fey, bedankte sich bei allen Besuchern zu Beginn des Schulfestes über ihr zahlreiches Erscheinen und wies auf das vielfältige Angebot hin, welches SchülerInnen und LehrerInnen auf die Beine stellten. Er nutzte zudem die Gelegenheit, sich bei seinem Team zu bedanken, das in viel Kleinarbeit wieder tolle Dekorationsideen umsetzte und diverse Spielstationen aufbaute, an denen man sich austoben durfte.

    An diesen Stationen konnten Schülerinnen und Schüler wie natürlich auch die Besucher wieder Einiges erleben und ausprobieren. So gab es eine Disko, die Möglichkeit, ausgiebig Fußball auf dem Multifunktionsfeld zu kicken und ebenso die Musikinstrumente der Schüler-Musik-AG lautstark zu bespielen. Ein weiteres Highlight war ein Rollstuhlparcours in der Turnhalle, wo man die Tücken des Rollstuhlfahreralltags am eigenen Leib erfahren konnte. Viel Spaß bereitete auch das Nagelschlagen, wo man mit handwerklichem Geschick mit wenigen Schlägen einen Nagel in einen Holzblock einschlagen musste.

    Die SchülerInnen des Arbeitslehreunterrichts nutzten an diesem Tag auch die Möglichkeit, selbst gebaute Schlüsselanhänger zu verkaufen und somit ihre handwerklichen Fähigkeiten zu zeigen. Große Schlangen bildeten sich über den ganzen Tag hinweg bei der Airbrush-Station, wo Jung und Alt sich verschiedene Tatoos aussuchen und auf diversen Körperstellen auftragen lassen konnten.

    Besonders auffallend war, dass viele Ehemalige und der Schule Verbundene der Einladung folgten und die Gelegenheit nutzen wollten, ein „letztes Mal ihre Schule“ (wie es ein Besucher beschrieb) zu besuchen.

    „Letztendlich“, resümierte Thomas Fey, „gehen wir hier mit einem lachendem und einem weinendem Auge. Weinend, weil wir uns hier wohl gefühlt haben und gerne hier weitergemacht hätten; lachend, weil im neuen Standort Neunkirchen im gebundenen Ganztag mit einem neuen Konzept gestartet wird und neue Herausforderungen auf uns warten.“

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