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  • Freitag, 6. März 2020,

    St.Wendel: CDU setzt beim Heringsessen auf Zusammenhalt und Solidarität

    Foto: Josef Bonenberger

    St. Wendel. Im Saarland sei er viel näher an den Menschen dran. Alles sei direkter und unmittelbarer als in Berlin. Denn dort saß Alexander Funk acht Jahre lang für die CDU im Bundestag. Seit 2017 ist er wieder saarländischer Landtagsabgeordneter, seit 2018 Fraktionsvorsitzender. Dabei sorgt er nicht nur dafür, dass die eigene Partei auf Linie bleibt, sondern muss auch mit dem Koalitionspartner verhandeln. Nicht immer einfach, aber bislang mit guten Erfolgen gelungen: die Entlastung der Saar-Kommunen, die Investitionsoffensive und die Neuordnung des Saarsports nennt Funk als Beispiele. 



    Zudem kämpft die CDU als stärkste Volkspartei für ihre Grundwerte und grenzt sich klar gegen rechte und linke Ideologie ab. „Gegen Populismus, für eine starke Mitte! – Unsere repräsentative Demokratie stärken“ war daher das Thema der politischen Rede Funks während des Heringsessens des CDU-Ortsverbandes St. Wendel. „Ausgrenzung, Diffamierung, Beleidigungen; Drohungen gegen die Einsatzkräfte der Hilfs- und Rettungsdienste, gegen Staatsdiener und Politiker, die Überhöhung von Einzelinteressen gegenüber dem Gemeinwohl – es ist keine einfache Zeit für Demokraten“, stellte Funk fest.

    Aber gerade die Volksparteien, so die Überzeugung des Fraktionsvorsitzenden, stehen für den Zusammenhalt der Gesellschaft, weil es nur ihnen gelingt, die Interessen vieler zu vereinen und zu vertreten. Funk: „Kompromisse sind dabei die Grundlage für unser Zusammenleben und unseren Wohlstand – das müssen wir immer bedenken. Die Fähigkeit zum Kompromiss geht leider allzu oft verloren.“ Zu den Ursachen für den gestiegenen Rechtspopulismus meinte er: „Vor allem geschürte wie berechtigte Ängste – etwa vor Terror, sozialem oder regionalem Abstieg – spielen den Populisten in die Hände“. Darauf gebe die CDU Antworten, setze sich für eine Angleichung der Lebensverhältnisse ein und vertrete starke rechtsstaatliche Positionen. „Jedoch müssen wir auch dafür sorgen, dass in unserer Partei mehr Raum für Diskussionen geboten wird – denn das macht eine lebendige Volkspartei aus“, sagte Funk selbstkritisch. Mit der Einführung von Bürgerforen wolle die CDU-Fraktion für mehr Bürgerbeteiligung sorgen. Funk: „Wir müssen unsere politischen Entscheidungen stärker erklären, die Menschen mitnehmen. Denn die Demokratie lebt, steigt und fällt mit dem Engagement der Menschen.“

    Dieses politische Engagement hatte die Ortsvorsitzende der CDU St. Wendel, Ruth Meyer, bereits in ihrer Begrüßung herausgehoben: „Wir sind eine Musterstadt in einem Musterkreis in einem Musterland – das dies so ist, verdanken wir vielen engagierten CDU-Politikerinnen und Politikern unserer Stadt genauso wie dem Beitrag unserer Bürgerinnen und Bürger für den Zusammenhalt.“

    Besonderes gesellschaftliches Engagement zeichnet die CDU St. Wendel deshalb bereits im 18. Jahr während des Heringsessens mit der Wendelinusplakette aus. In diesem Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt St. Wendel geehrt. „Der Löschbezirk St. Wendel Kernstadt ist der zentrale der 13 Löschbezirke unserer Kreisstadt und leistet über 40 Prozent aller Einsätze im Gebiet der Stadt“, lobte Ruth Meyer. Über 11.000 Arbeitsstunden pro Jahr für komplexe Einsätze, Übungen, Ausbildung und spezialisierte Wartungsarbeiten seien ein unschätzbarer Dienst an der Gesellschaft. „Auch bei den vielen Veranstaltungen in unserer Stadt sorgt unsere Feuerwehr für Sicherheit und ist bei Sturm, Hochwasser, Brand – einfach in allen schwierigen Lagen selbstverständlich da, wenn sie gebraucht wird. Ein würdiger Träger unserer Wendelinusplakette“, so Meyer abschließend.


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