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  • Dienstag, 11. September 2018,

    St. Wendel: 90 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund

    Sozialstaatssekretär Stephan Kolling lobt Engagement und Einsatz für gleichberechtigte Gesellschaft

     „Geschichtlich betrachtet hat der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbund seit seiner Gründung etliche Stationen der Emanzipation der Frau begleitet und sich immer als Streiter für die Rechte der Frauen eingesetzt“, so Staatssekretär Kolling bei der Jubiläumsfeier am Sonntag (9. September) in St. Wendel.

    Noch heute ist die komplette Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht gegeben. Der KDFB unterstützt Frauen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Begabungen mit Blick auf die eigenverantwortliche Gestaltung von Gesellschaft, Staat, Kirche, Familie und Beruf. Außerdem fördert er die Vernetzung von Frauen mit unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen und vertritt die Interessen und Anliegen von Frauen auf allen Ebenen in Gesellschaft.

    „Auch wenn es ungewöhnlich scheint, so trete ich als Staatssekretär für Frauenpolitik tagtäglich für die Rechte und Gleichberechtigung der Frauen in unserem Land ein und begrüße die wertvolle Arbeit des KDFB. In der Vergangenheit war uns der Verein in politischen Fragen ein wichtiger Impulsgeber. Hervorheben möchte ich das großartige Engagement in der Landesaufnahmestelle in Lebach. Die Frauen aus St. Wendel haben hier Großes für Schwangere, Frauen und Kinder geleistet. Ich wünsche der Zweigstelle St. Wendel weiterhin alles Gute für das wichtige Engagement“, sagte Kolling.

     

    Hintergund:

    Der Katholische Deutsche Frauenbund ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Frauen im Geiste der katholischen Frauenbewegung. Der Dachverband wurde 1903 als „Katholischen Frauenbund“ (KFB) in Köln gegründet.

    Vorrangiges Ziel des Verbandes war in den Gründungsjahren die Frauenbildung. In den 1920er Jahren richtete der Verband zahlreiche Eheberatungsstellen ein und bildete Eheberaterinnen aus. Es entstanden die ersten Mütterschulen (Vorgänger der heutigen Familienbildungsstätten). Zudem organisierte der Verband Mütterferien. Während der Weltwirtschaftskrise setzte sich der KDFB für die Berufstätigkeit alleinstehender Frauen ein. Vereinszweck ist die „Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung, der Religion, der Verbraucherberatung und des Umweltschutzes.“

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