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  • Mittwoch, 19. September 2018,

    St. Wendel: 13 Land(auf)Schwung-Modellregionen zu Gast im UTZ

    St. Wendel. „Ländliche Räume stärken“ – unter diesem Motto hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft insgesamt 13 Modellregionen in Deutschland ausgewählt, um Projekte in diesem Bereich durchzuführen.

     

    Um auch Erfahrungen und Wissen untereinander auszutauschen, waren Vertreter aus allen Modellregionen in der vergangenen Woche zu Gast im Unternehmer- und Technologiezentrum in St. Wendel.

     

    Dort stellte Karin Garlich aus dem Landkreis Wittmund ihr Projekt: „Walderlebnis Naturschutzhof“ vor. In dem rund 600 km von St. Wendel entfernten Landkreis soll ein Jugendzeltplatz mit entsprechender Anlage entstehen, um Kindern und Jugendlichen Wissenswertes über den Wald zu vermitteln.

     

    Auch der Nachbarlandkreis Neunkirchen stellte eines seiner Projekte vor. Projektmanagerin Ina Klein vermittelte den rund 40 Gästen die Funktionsweise der der „AAL“, eine Ehrenamtsplattform im Netz, auf der es bald möglich sein soll, EhrenamtlerInnen und Projekte zu vernetzen.

     

    Als Gastgeberlandkreis präsentierte Land(auf)Schwung St. Wendel seine vier Startprojekte sowie das große Verbundprojekt „Zukunft Dorf“, bei dem man sich mit der Frage beschäftigt, wie Dörfer in 5, 10 oder 15 Jahren aussehen. Neben dem „Sozialen Dorf Hasborn-Dautweiler“ und dem „Energiedorf Oberkirchen“ stieß besonders das „Smartvillage Remmesweiler“ auf großes Interesse bei den Teilnehmern.

     

    Das Projekt beschäftigt sich mit der regionalen Daseinsvorsorge, die mit Hilfe von Ehrenamt und einem Lebensmittel-Onlineshop gewährleistet werden soll. Auch ARD und ZDF berichteten bereits von diesem einzigartigen Modell, das neben Remmesweiler nun auch in Winterbach getestet wird.

     

    Um die erfolgsversprechenden Projekte nicht im Jahr 2019 auslaufen zu lassen, legten die Vertreter ihr Augenmerk auf die Verstetigung der Maßnahmen. Auch Landrat Udo Recktenwald betonte: „Die Nachhaltigkeit in den Projekten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor“.

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