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  • Donnerstag, 25. Juni 2020,

    „Spezial-Ausgabe“ – Zehn Fragen an … Thomas Nils Bastuck

    Im St. Wendeler Land kennt man ihn wahrscheinlich eher als Thomas Nils Bastuck, der Mietkoch. Seit 2018 ist er aber auch unter seinem Künstlernamen „Nils Thomas“ als Schlagersänger unterwegs. Er ist 37 Jahre alt und lebt mit Mann und Tochter in Theley. Seine Hobbys sind neben seinen Berufen: Reisen, immer mal wieder auf dem Jakobsweg wandern und die beiden Hunde. Außerdem schreibt er Geschichten und liebt alles, was mit Theater zu tun hat. Er spielt auch aktiv im Theaterverein Bubach-Calmesweiler.



    Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?

    „Morgens verbringe ich die meiste Zeit mit unserer Tochter (2 Jahre) und kümmere mich um die Hunde, Haus und Garten.

    An den Werktagen nehme ich mir einige Stunden am Tag Zeit, die man mit einer Art „Home-Office“ vergleichen kann. Je nachdem welchem der beiden Berufe ich mich an dem Tag widme, gibt es ganz verschiedene Dinge zu erledigen. Für meine Arbeit als Mietkoch beantworte ich Emails von Kunden, organisiere die Events, erstelle Menüs und Einkaufslisten und probiere in der Küche die neuesten Rezepte aus. Gerne nehme ich mir auch Zeit, um Gemüsehändler und Metzger zu besuchen, oder erforsche die saarländischen Feinkostläden nach tollen, regionalen Produkten, die ich nutzen kann.

    Wenn ich mich um den Beruf des Sängers kümmere, geht es um ganz andere Dinge. Je nachdem, was grade ansteht, muss eventuell ein neues Outfit für verschiedene Auftritte oder Fotoshootings gefunden werden, oder Locations für den nächsten Videodreh. Ich plane auch manchmal, welche neuen Postings (neben den spontanen) auf meinen social-media-Kanälen geschaltet werden und es müssen auch immer wieder neue Lieder einstudiert werden. Das nimmt oft mehr Zeit in Anspruch, als man denkt. Das Studio, in dem meine eigenen Lieder produziert werden, ist in Mainz, mein Komponist Alexandre Nimsgern hat sein Studio aber in Frankreich und mein Label (also die Plattenfirma) Klondike Records ist in Saarbrücken. Daher bin ich auch öfter mal unterwegs zu verschiedenen Terminen, vor allem, wenn ein neuer Song ansteht (So wie das ja zur Zeit der Fall ist).

    Das ist alles die Arbeit während der Woche, die niemand wirklich mitbekommt. Die „eigentliche“ Arbeit, also Auftritte und Kochaufträge, konzentrieren sich hauptsächlich auf die Wochenenden.

    „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“

    -Astrid Lindgren-„

    Wie würdest du dich selbst beschreiben?

    „Ich schätze, ich bin ein Mensch, der etwas ziemlich schnell versucht umzusetzen, wenn er es sich vorgenommen hat. Ich konnte noch nie verstehen, warum man etwas auf die lange Bank schiebt. Aber: ich übe mich gleichzeitig in Geduld, gerade weil das absolut nicht meine Stärke ist.

    Ich denke, wenn man mich nicht sehr gut kennt, glaubt man, ich sei ein impulsiver Durchgeknallter, der einfach mal etwas tut ohne großartig drüber nachzudenken. Aber das stimmt nicht. Ich bin sehr bedacht und überlege intensiv. Meine „contra-Liste“ ist scheinbar nur meistens kleiner, als sie es bei anderen Leuten ist … Daher wahrscheinlich der „verrückter Paradiesvogel“ -Eindruck.“ (Nils muss lachen)

    Was ist das Beste an deiner Arbeit mit Musik?

    „Der Spaß und die Freude daran! Das ist ähnlich wie beim Kochen. Obwohl es zwei ganz verschiedene Berufe sind, ist beides ausdrückende Kunst. Gleichzeitig sehe ich, wie ich Menschen damit fröhlich mache. Das ist das Größte!“

    Was bedeutet Musik für dich?

    „Also erstens: Musik verbindet alle Menschen der Welt miteinander. In jeder Kultur, seit Jahrtausenden, haben die verschiedenen Völker ganz unabhängig voneinander Musik gemacht. Diese Tatsache finde ich sehr beeindruckend.

    Ich persönlich erinnere mich an so viele Situationen, in denen ein Lied die Stimmung verbessert hat. Wie eine Medizin, oder ein Zauber.

    Grade in den letzen Wochen war es nicht immer leicht den Kopf hoch zu halten und positiv zu denken. Aber Musik und Singen hat alles leichter gemacht. So ging es mir jedenfalls.“

    Was erwartet uns mit deiner neuen Single?

    „‘Trau deinem Glück‘ ist jetzt wirklich ein Song, bei dem alle, die ihn bisher gehört haben, ihre eigene Verbindung zu etwas oder jemanden darin sehen. Ich selbst denke zum Beispiel an meinen Mann und unser größtes Glück: unsere Tochter.

    Das Lied lädt förmlich zum Tanzen und Mitsingen ein. Grade in dieser schwierigen Zeit, dürfen wir das positive nicht aus den Augen verlieren und müssen uns an unser Glück erinnern.“

    Was willst du mit deinen Liedern bewirken?

    „Es ist für mich das allerschönste, wenn ich erfahre, dass meine Songs andere Menschen fröhlich machen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, in einem Raum zu stehen in dem alle Leute auf meinen Song tanzen, mitsingen und mit meinem Lied das Leben feiern.“

    Wann und wo wird „Trau deinem Glück“ zu hören/zu kaufen sein?

    „‘Trau deinem Glück‘ ist ab dem 26.06.2020 auf allen gängigen Musikportalen erhältlich. Zum Beispiel bei Spotify, iTunes oder Amazon Music. Es wird auch noch ein Musikvideo auf YouTube veröffentlicht, den Dreh mussten wir coronabedingt aber erst mal verschieben.“

    Wer ist dein großes Vorbild?

    „Das Wort „Vorbild“ bedeutet für mich, dass man jemandem nacheifert und versucht das gleiche zu tun. Das gab es dann aber schon und das geht glaube ich auch gar nicht, weil jeder Mensch ein Unikat ist … ich finde, dass jeder lieber sein ganz eigenes Ding machen sollte und seinen richtigen Weg zu leben finden soll. Aber man kann natürlich trotzdem Menschen haben, deren Lebensweg und Lebensart faszinieren. Bei mir sind das zum Beispiel meine Mutter, Marlene Dietrich, Uschi Obermaier und Queen Elizabeth II. Alles Frauen… ups…“ 

    Was gibt deinem Leben die besondere Würze?

    „Meine Familie und meine Freunde. Ohne sie wäre alles nichts.“

    Was würdest du gerne noch loswerden?

    „Ich möchte jedem, der das hier liest gerne sagen: Du musst mit allem rechnen, auch mit dem Guten!“

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