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  • Mittwoch, 18. November 2015,

    Roundabout St. Wendel: KATANA brachten die Leute in Partystimmung

    Am vergangenen Wochenende wurde bei der 15. Auflage der Roundabout Tour St. Wendel wieder zur Festivalmeile.

    Wie auch bereits in den letzten drei Jahren war die Band KATANA mit von der Partie, um der Musik-und Partygemeinde einen wunderschönen Abend in Kelly´s Irish Pub zu bescheren.

    Hört man „Coverband“,  ist die Musik schnell in eine Schublade geschoben. So nicht bei KATANA. Seit 2012  rockt die Truppe in der Region die Bühnen. Im Südwestdeutschen Raum gehören sie mit zu den besten Coverbands. Ihre Versionen altbekannter Klassiker und aktueller Hits sind immer versehen mit einer eigenen, individuellen Note, darauf legen die Mitglieder der Band großen Wert. Dies liegt unter anderem daran, dass hinter KATANA Musiker stecken, die ein großes Musikverständnis haben und mit Leidenschaft und Spaß für ihr Publikum immer wieder neue, mitreißende Arrangements komponieren. Im Interview lässt Tim Schoon wndn.de ein wenig hinter die Kulissen der Band schauen.

    Ihr seid eine große Band, die auch immer wieder Gastsänger bei Auftritten dabei hat. Wie habt ihr alle zusammengefunden?

    Wir alle kennen uns schon lange. Mit unserer Sängerin Jasmin Ramey, die uns immer wieder unterstützt sind wir sechs Leute. Je nach Auftrag und Größe der Events spielen wir auch nur zu fünft, manchmal auch zu siebt. Im Jahr 2012 haben wir uns gegründet und seither hat sich die Bandbesetzung immer mal wieder geändert. Zunächst haben wir uns als Unplugged- Trio auf den Weg gemacht. Mittlerweile spielen wir keine Unplugged- Konzerte mehr, sondern sind eine Band mit allem Drum und Dran an Ausrüstung geworden.

    Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, welche Songs gecovered werden?

    Häufig entscheiden wir nach persönlicher Präferenz, aber immer im Hinblick auf die Zuhörer. Wir möchten für die Leute Musik machen und unsere Musik soll das Publikum zum Mitsingen animieren.

    Wechselt Euer Set dann öfter?

    Es gibt natürlich Songs, die immer dabei sind, wie z.B. „Like the way I do“, das ist ein Klassiker. Aber wir wechseln unser Set je nachdem, ob wir Mittags auf einer Feier spielen, oder abends auf einer Veranstaltung, wie z.B. der Roundabout- Tour.

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    Habt Ihr Euch an einem Song auch schon die Zähne ausgebissen und enstchieden, diesen nicht zu nehmen?

    Das gibt es natürlich, wenn es Songs sind, die wir mit unserer Besetzung gar nicht umsetzen können. Das sind Lieder, die im Original viel zu viele Elemente haben, die fallen dann weg. In unserem Programm sind aber auch Songs, wie „Bohemian Rhapsody“ von Queen, der nicht der einfachste ist, aber auch da haben wir eine Lösung gefunden. Hier arbeiten wir mit einem sogenannten „Backing Track“, den wir hinzufügen. Die Originalchöre dieses Lieds kommen dann vom Band zu unserer Musik hinzu. Ich glaube, das stört die Zuhörer auch nicht wirklich.

    Wie läuft das bei Euch ab, wenn Ihr einen neuen Song bearbeitet, um ihm Eure persönliche Note zu verleihen?

    Es gibt immer Lieder, die das Potential haben, dass man daran noch was feilen kann. Wir alle sind kreative Musiker, die auch eigene Lieder schreiben und selbst produzieren. Dann geht man an einen bekannten Song ran und probiert einen anderen Schlagzeugbeat, oder fügt andere Gitarren hinzu. So entstehen neue Ideen. Bekannte Bands liefern ebenso immer wieder Coverversionen von anderen Künstlern. Auch das ist eine Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen. Daran kann man sich orientieren. Zum Beispiel kann ein ursprünglicher Akkustiksong dann mit fetten E- Gitarrensounds untermalt sein .

    Ihr alle habt musikalische Ausbildungen, teilweise studiert Ihr auch im Musiksektor. Welchen Anspruch habt Ihr als Musiker dann an Eure Musik? Ist es befriedigend, seinen eigenen musikalischen Geschmack und musikalischen Anspruch als Coverband nicht unbedingt auszudrücken zu können?

    Wir machen mehr als „nur“ covern. Wir arbeiten professionell an den Liedern und wollen gar nicht klingen wie das Original. Aber in erster Linie verstehen wir uns als Entertainer. Unser Anspruch ist es, die Leute im Publikum zu unterhalten. Das ist die Aufgabe einer Band wie KATANA. Wir sind musikalische Dienstleister. Wir packen unseren musikalischen Anspruch in unsere Coversongs und freuen uns, wenn die Zuhörer Spaß an unserer Musik haben. Es tut uns nicht weh, wenn das Publikum nicht vollkommen ausrastet, weil es nicht merkt, dass ein Song wie „Bohemian Rhapsody“ musikalisch anspruchsvoll ist, dafür aber bei „Sex on Fire“ völlig aus dem Häuschen sind. Wir möchten die Leute unterhalten und dabei haben wir Spaß! Abgesehen davon, haben wir alle aber auch andere musikalische Projekte, in denen wir uns austoben können.

    Gibt es eigene Songs, die Ihr auch als KATANA präsentiert?

    Ja wir haben bereits Songs von unserer Sängerin Jenny und auch Songs von Freddy mit KATANA gespielt. Das sind dann aber nicht Songs von KATANA, sondern Stücke von den Musikern, die uns bei unseren Auftritten unterstützen.

    Werdet Ihr im nächsten Jahr  wieder bei der Roundabout Tour dabei sein?

    Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und die Roundabout Tour ist für uns am Ende das Jahres ein persönliches Highlight. Daher hoffen wir, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen.Wir haben Justin Jakob von Kelly´s Irish Pub super gerne, aber letztendlich entscheidet das Udo Schmitt vom Spinnrad.

    Interview: Paula Parker

    www.katana-music.de  | Facebook

    Bildquelle: Band

     

     

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