Schließen «

Unsere Themen

Menü

  • Anzeige

  • Donnerstag, 24. September 2020,

    Rotary Club St. Wendel spendet Auto für die Hospizhilfe

    Foto:Joachim Leidinger

    Alljährlich zum 1. Advent bietet der Rotary Club St. Wendel an einer Reihe von Einkaufszentren und Verbrauchermärkten im St. Wendeler Land Misteln gegen eine Spende an. Das Angebot wird von vielen gerne angenommen und mit einer Spende bedacht, sind die Misteln doch immer frisch geschnitten und die Spenden für einen guten Zweck: Der Erlös kommt bereits seit einigen Jahren der Christlichen Hospizhilfe im St. Wendeler Land zu Gute.



    Dass der Mistelverkauf überhaupt möglich ist, dazu bedarf es nicht nur vieler helfender Hände. Auch die Inhaber und Geschäftsführer der Märkte müssen ihre Zustimmung geben, damit die Misteln angeboten werden können. Dass das Angebot an großen und kleinen Zweigen reichlich ist, dafür sorgen dann die Mitglieder des französischen Rotary Clubs Château-Salins/Morhange/Dieuze, der mit dem Rotary Club St. Wendel freundschaftlich verbunden ist. Sie schneiden die Misteln, die anschließend von fleißigen Helfern des RC St. Wendel ins Saarland gebracht werden. Ein Teil des Erlöses geht deshalb an den Partnerclub zur Finanzierung sozialer Projekte, der größte Teil bleibt aber hier vor Ort. Da die internationale Rotary-Gemeinschaft vorsieht, besonders gelungene Projekte und Aktionen mit sogenannten „District Grants“ zu unterstützen, konnte der St. Wendeler Club wiederholt und auch diesmal wieder davon profitieren.

    So ist es in Summe möglich gewesen, ein Fahrzeug für mehr als 11.000 Euro zu finanzieren und es der Christlichen Hospizhilfe St. Wendel zur Verfügung zu stellen Das Auto dient dazu, die vielfältigen Aufgaben und Besuchsdienste zu bewältigen, die mit dem ambulanten Hospizdienst verbunden sind. 



    Für den Rotary Club St. Wendel überreichten dessen Präsident Franz Frank und Vorstandsmitglied Dr. Christian Schall die Wagenschlüssel und Papiere an den Vorsitzenden der Christlichen Hospizhilfe im St. Wendeler Land, Gerhard Koepke, und an die Koordinatorin der Hospizhilfe, Manuela Tscherleniovsky-Schuch. Ihr Dank ebenso wie der des Rotary Clubs St. Wendel geht an alle Unterstützer der Mistelaktion, die für die gute Sache gespendet haben. Besonders erfreut zeigte man sich bei der Autoübergabe über die niedrige Ladekante des Fahrzeugs, was die Nutzung im praktischen Alltag sehr erleichtere.

    Der Rotary Club St. Wendel weist jetzt schon darauf hin, dass – so Corona keinen Strich durch die Rechnung macht – pünktlich zum 1. Advent wieder die Mistelaktion über die Bühne geht. Eine Spende sorgt dann nicht nur für ein nettes Mitbringsel, sie hilft auch, im Dienste der Mitmenschen etwas Gutes zu tun.

    Diesen Beitrag teilen:
  • Anzeige

  • Anzeige