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  • Freitag, 17. Mai 2019,

    Nonnweiler: Bürgermeisterkandidat Franz Josef Barth im Interview

    Am 26. Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger von Nonnweiler dazu aufgerufen, einen neuen Rathauschef zu wählen. Es treten Amtsinhaber Dr. Franz Josef Barth (parteilos – von der SPD unterstützt) und Martin Schneider (CDU) an. 

    Heute im Portrait: Franz Josef Barth

    Herr Barth, erzählen Sie was von sich!

    Mein Name ist Franz Josef Barth. Ich bin 59 Jahre alt, wohne in Braunshausen, wo ich auch geboren wurde. Ich bin verheiratet. Wir haben zwei erwachsene Söhne. Mein Hobby ist Musik. Aktiv spiele ich Posaune im Musikverein Braunshausen und der Peterberg Bigband.  Ansonsten bin ich Fan klassischer Musik. Ich bin stellvertretender Präsident im Bund Saarländischer Musikvereine, Vorsitzender im DRK Ortsverein Nonnweiler und Vorsitzender im Förderverein der Peterbergkapelle. Ich bin kein Mitglied einer Partei.

    Welche Berufsausbildung haben Sie?

    Lehre zum Werkzeugmacher (1976)

    Maschinenbaustudium an der Fachhochschule des Saarlandes (1981)

    Maschinenbaustudium an der TU Kaiserslautern (1985)

    Promotion im Fachbereich Maschinenwesen der TU Kaiserslautern (1991)

    Akademischer Direktor und Dozent für Technische Mechanik an der TU Kaiserslautern (bis 2011)

    Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler (seit 2011).

    Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

    Ich engagiere mich nicht in einer Partei sondern in der Politik, genauer gesagt in der Kommunalpolitik. Kommunalpolitik deshalb, weil sie meiner Meinung, nach am dichtesten bei den Menschen ist. Mit den Menschen Dinge gemeinsam zu gestalten und voran zu bringen, das ist meine Motivation.

    Wie sah ihr Werdegang in der Partei aus?

    2004 als Parteiloser auf der SPD-Liste zum Ortsrat Braunshausen und Gemeinderat Nonnweiler, seit 2004 stellvertr. Ortsvorsteher in Braunshausen, 2007 als Nachrücker in den Gemeinderat Nonnweiler, 2009 parteiloser Spitzenkandidat der SPD für den Gemeinderat, SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat und 1. Beigeordneter, 2011 parteiloser Bürgermeisterkandidat von der SPD unterstützt, seit 2011 Bürgermeister.

    Was wollen Sie als Bürgermeister anpacken?

    Ich möchte die Dinge fortführen und zu einem erfolgreichen Abschluss bringen, die wir bereits begonnen haben. Nennen möchte ich an dieser Stelle:

    • Weitere Sanierung des Gemeindehaushaltes. Spätestens in fünf Jahren wollen wir eine finanziell gesunde Gemeinde sein, das heißt weniger als 500 Euro Kassenkredit pro Einwohner. Bei der nächsten Evaluation zum Saarlandpakt können wir dann mit wesentlich höheren Investitionszuwendungen rechnen.

    • Die Gemeinde Nonnweiler ist eine wirtschaftsstarke Gemeinde. In Nonnweiler gibt es ca. 4500 sozialversicherungspflichte Arbeitsverhältnisse. Ich will die heimische Wirtschaft, Unternehmer und Dienstleister durch die Schaffung guter Rahmenbedingungen weiter stärken. Dazu sollen die bereits begonnenen Arbeiten zur Aktivierung ruhender Gewerbeflächen bzw. Neuerschließung von Gewerbeflächen fortgesetzt werden.
      Als zweites Standbein unserer Wirtschaftskraft soll der Tourismus weiter ausgebaut werden. Hier haben wir bereits mit den Leuchtturmprojekten Nationalparktor, Peterbergkonzept und Freizeitweg Freisen-Bierfeld hervorragende Ausgangspositionen geschaffen.

    • Seit 2016 sind wir auf der Basis des städtebaulichen Konzeptes ISEK mit zahlreichen Baumaßnahmen in den Ortskernen unterwegs. Dieses Programm läuft noch 8 Jahre. Ich will jährlich bis zu 3 Millionen Euro im Rahmen dieses Förderprogrammes in den Ortschaften investieren. 

    • Um neue Bauplätze zu schaffen wurden für vier neue Baugebiete Aufstellungsbeschlüsse gefasst. Diese werden in diesem Jahr rechtskräftig, sodass mit dem Ausbau 2020 begonnen werden kann. Der Ausbau soll sukzessiv in enger Ansprache mit den Ortsvorstehern erfolgen.  

    • Wir haben in den letzten Jahren alle fünf Kitas im Gemeindegebiet saniert oder neugebaut. Wir wollen diese Strukturinvestitionen in die frühkindliche Bildung fortführen und in die beiden Grundschulstandorte in Nonnweiler und Primstal investieren. Erste Maßnahmen sind für 2019 geplant.

    • Auf der anderen Seite wurde in unserer Gemeinde mit der Eröffnung des Seniorenheimes in Otzenhausen (2018) die ortsnahe Betreuung älteren Menschen deutlich verbessert. Wir werden uns zukünftig weiterhin bemühen, die ortsnahe Betreuung und ortsnahe ärztliche Versorgung sicher zu stellen.

    • Die Gemeinde Nonnweiler sichert die Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet autark durch den Eigenbetrieb Wasserwerk Nonnweiler. Mein Ziel ist es die Eigenständigkeit unseres Wasserwerkes zu erhalten und damit die hervorragende Wasserqualität mit den saarlandweit zweitgünstigsten Wasserpreisen zu sichern. Dazu haben wir ein Wassersicherungskonzept erarbeitet, das jetzt umgesetzt werden soll.

    Was sind die aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Dinge aus Ihrem Wahlprogramm?

    • gemeinsam mit den Bürgern

    • geradlinig, zielstrebig, ehrlich

    • Nonnweiler ist sympathisch!

    Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

    Ich bin gerne Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler. Es ist mir eine Ehre der Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern vorzustehen. Ich würde mich freuen, weiterhin als Bürgermeister für die Gemeinde arbeiten zu dürfen. 

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