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  • Mittwoch, 15. Mai 2019,

    Nonnweiler: Anmerkungen und Anekdoten zur Geschichte der Gemeinde

    Nonnweiler. Die Kulturgeschichte des St. Wendeler Landes greifbar machen, das Bewusstsein für die kulturhistorischen Besonderheiten des St. Wendeler Landes fördern, einen ersten, einfachen Zugang zur Vergangenheit der Region anbieten, dabei einen Beitrag zur Identitätsstiftung leisten – dies sind einige Gedanken, die hinter den „Lokalen Erzählungen St. Wendeler Land 5 x 100“ stecken. Aufbauend auf der „Erzählung Europas 5 x 500“, die die 2.500-jährige Kulturgeschichte des St. Wendeler Landes in 500-Jahr-Blöcken vorstellt, widmen sich die „Lokalen Erzählungen St. Wendeler Land 5 x 100“ der Neuzeit, der vergangenen 500 Jahre.


    Dabei wird die Neuzeit in einfache 100-Jahr-Schritte unterteilt, werden die wichtigsten historischen Entwicklungen auf europäischer und lokaler Ebene dargestellt. Und zwar für jede Gemeinde des Landkreises in ihren heutigen Grenzen, zusammengefasst in Flyern, die in jeder Gemeinde vorgestellt werden.

    Jüngst wurde der Flyer zur Gemeinde Nonnweiler übergeben. Die sechste Station der Tour, die durch die Landkreis-Gemeinden führt. Bestandteil einer jeden Vorstellung ist auch ein Vortrag, den in Nonnweiler Rainer Peter hielt. „Das, was in dieser Breite nicht mehr in den Flyer passte, das Kleingedruckte im Beipackzettel“ stellte er vor – analog zur Einteilung des Flyers in Jahrhundertschritten. Etwa den kurzlebigen Achatabbau in der Primstaler Gegend im 16. Jahrhundert oder die durch den Dreißigjährigen Krieg verursachte Entvölkerung der Region im 17. Jahrhundert. Dass die Blütezeit der Eisenindustrie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann ebenso wie die Aufmüpfigkeit der Primstaler im 19. Jahrhundert. Kurzweilige Anmerkungen, Anekdoten und Kommentare zur Geschichte der Gemeinde Nonnweiler. Zu der auch die Kriegstoten der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert, der die nationalsozialistische Diktatur, der europäische Einigungsprozess gehören. Der in der Gemeinde Nonnweiler mit der Europäischen Akademie Otzenhausen einen Dreh- und Angelpunkt hat. All dies machte aus der Region das, was sie heute ist, prägte sie.

    Die Flyer entstanden in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises, lokalen Vereinen und Forschern, der Kultur-Landschaft-Initiative St. Wendeler Land und dem Landkreis St. Wendel.

    Die nächsten Termine: Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr, Rathaus Freisen; Dienstag, 21. Mai, 19 Uhr, Mia-Münster-Haus St. Wendel.

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