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  • Samstag, 30. November 2019,

    Namborn: Wappnen für den Katastrophenfall

    Namborn. Am vergangenen Dienstag, den 26. November nahm der Landkreis, vertreten durch Landrat Udo Recktenwald, gemeinsam mit den örtlichen Hilfsorganisationen das zentrale Katastrophenschutzlager in Besitz. Zum Zwecke der zentralen Lagerung von im Notfall lebensrettenden Sachgütern wurde im Gewerbegebiet von Hofeld-Mauschbach eine Lagerhalle angemietet. Diese kann ab nun in Betrieb genommen werden und ist zugänglich für alle örtliche Rettungs- und Hilfsorganisationen. Strategisch gut gelegen direkt an der B41 können im Fall der Fälle die Organisationen auf die dort gelagerten Maschinen, Rettungsgüter und notwendige Materialien schnell und unkompliziert zurückgreifen. So soll ein effektiverer und besser organisierter Ablauf bei einem Notfall gewährleistet werden. Neben der örtlichen Feuerwehr waren auch das Deutsche Rote Kreuz, das THW, die Malteser, das DLRG, die Notfallseelsorge, der Veterinärzug und die Bundeswehr involviert. 

    „Mit dem Gedanken […] eine solche Halle anzumieten beschäftigen wir uns schon eine ganze Zeit lang“, so Landrat Udo Recktenwald, jedoch habe man bisher keine geeignete Lösung gefunden, die zudem auch ausreichend Platz biete und gut erreichbar gelegen sei. „Ich bin froh, dass es uns gelungen ist nach vielen Jahren der Diskussion und der Überlegung […] mit Unterstützung des Kreistages […] dieses Lager zur Verfügung zu stellen“. Das Gelände wird von der Firma Lauer an den Landkreis vermietet. Die insgesamt 350 qm große Halle und das 450 qm große Außengelände bieten dabei ausreichend Platz für die Lagerung von zum Beispiel Sandsäcken, ABC- Schutzausstattungen, Feldbetten und Medikamenten wie etwa Kaliumjodid-Tabletten. Zudem wurden vom Landkreis neue Gerätschaften verausgabt. Neben einem Schubmaststapler für rund 8.200 €  wurden drei Notstromgeneratoren für die Benutzung durch alle Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt. Diese belaufen sich auf einem Kostenpunkt von insgesamt 73.700 €. Des Weiteren wurde speziell für das Deutsche Rote Kreuz ein Kühlanhänger für 580.000 € Euro angeschafft. „Ich denke, das ist gut angelegtes Geld […] immer in der Hoffnung natürlich, dass man es bestens nicht braucht“. 

    Besonders hob Udo Recktenwald die gute Zusammenarbeit der Organisationen untereinander hervor: „Es ist vorbildlich wie das bei uns seit Jahren läuft und wie wir auch miteinander Dinge gestalten“. Vor allem im Übungsbereich werde sich tatkräftig unterstützt und ausgetauscht. Um diesen engen Austausch weiterhin zu fördern und voran zu treiben soll zeitnah auch wieder ein Runder Tisch der Hilfsorganisationen stattfinden. 


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