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  • Freitag, 17. Januar 2020,

    Marpingen: Schulshirt-Aktion an der Gemeinschaftsschule

    Marpingen. Während der diesjährige Winter häufig tristes Grau als seine Lieblingsfarbe in den Ring wirft, ist es in der Gemeinschaftsschule Marpingen bunt geworden. Freundliches Himmelblau, sonniges Gelb, erfrischendes Grün oder kräftiges Rot bringen Farbe in den winterlichen Schulalltag. Initiiert von Nina Biehler, Lehrerin in Marpingen, wurden 170 vielfarbige Schulshirts an Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 13. Schuljahr ausgeteilt. Jede Arbeitsgemeinschaft der Schule ist nun über Shirt, Farbe und Aufdruck kenntlich gemacht. Das dreiteilige Marpinger Schullogo ziert darüber hinaus alle Schülerpullis, schafft ein Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern und fördert die Identifizierung mit ihrer Schule. Auch viele Lehrerinnen und Lehrern tragen diese freundlichen Schulpullis, denn auch für sie stand die Schulshirt-Aktion offen. Lehrer wie Schüler sind sich einig: Der legere Schnitt und die kräftigen Farben haben nichts mit einer Schuluniform zu tun, sie sind eher Ausdruck eines Lebensgefühls, das Vielfalt und Lebensfreude widerspiegelt. Und darauf kommt es an: „Wir stehen hier in Marpingen in unserer 30jährigen Tradition als Gesamt- und nunmehr Gemeinschaftsschule, die allen Kindern und Jugendlichen ein angenehmes Lernumfeld schaffen möchte, das den schulischen Erfolg fördert“, so Petra Brenner-Wolff, die Schulleiterin.

    Zweiter Pluspunkt der Schulshirts: Ob bei Jugend trainiert für Olympia, ob beim Saar-Lor-Lux Schulwettbewerb, ob als Schultheatertruppe oder AG für die Partnerschulen in Brasilien oder im Kongo, ob als Team der Schülerbücherei, als Schulsanitäter oder Mediatoren: Man erkennt sie nun sofort als Mannschaft, als Gemeinschaft – Und auch die Schülerinnen und Schüler verstehen sich selbst so. Gerade das werde in einer Zeit, in der Vereinzelung und fehlende Gemeinschaftserfahrungen zunehmend die Jugend prägen, immer wichtiger. Natürlich ist niemand verpflichtet, diese Schulpullover regelmäßig zu tragen – doch man sieht diese Farbtupfer immer öfter im Unterricht, in den Pausen und auf dem Schulhof. Das macht gute Laune – und entlastet zuweilen vom Druck, das neueste Markenshirt zu erwerben, um besonders hipp zu sein. Durch die Zuschüsse von Seiten der Fachschaft Sport und des Schulfördervereins waren die Pullover auch für alle erschwinglich. „Unser Projekt ist natürlich ausbaufähig“, erläutert Nina Biehler. „Unsere aktuell 170 Shirts sind erst der Anfang.“ So ist man in Marpingen zuversichtlich, dass bei der nächsten Aktion noch mehr Schülerinnen, Schüler und Lehrer zugreifen werden, wenn es heißt: Schulshirt Marpingen, 2.0.

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