Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer am Bostalsee können sich auf eine neue, größere Unterkunft freuen. Staatssekretär Torsten Lang übergab dafür eine Bedarfszuweisung in Höhe von 900.000 Euro an den St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald.
Die bisherige Unterbringung über der Bostalklause auf dem Campingplatz bot lediglich elf Personen Platz und erfüllte nicht mehr die modernen Standards. Der geplante Neubau wird diese Kapazität auf 22 Schlafplätze verdoppeln.
Das neue zweistöckige Gebäude wird auf beiden Etagen jeweils 270 Quadratmeter umfassen. Im Erdgeschoss entstehen ein Multifunktionsraum, eine Küche, ein barrierefreier Schlafraum mit entsprechendem Bad, ein Haustechnikraum mit Waschküche sowie eine Terrasse. Das Obergeschoss beherbergt sechs Schlafzimmer, einen Büro- und Aufenthaltsbereich, zwei Waschräume und drei Bäder.
„Mit dieser Förderung setzen wir ein starkes Zeichen für die Sicherheit am Bostalsee und das Ehrenamt“, betonte Staatssekretär Lang bei der Übergabe. Er verwies dabei auch auf den wichtigen Einsatz der DLRG beim Pfingsthochwasser im vergangenen Jahr.
Landrat Recktenwald unterstrich die Bedeutung der Investition für den Tourismus: „Pro Jahr freuen wir uns über bis zu 100.000 Gäste in den beiden Strandbädern.“ Die DLRG-Kräfte sichern dabei nicht nur die Strandbäder in Bosen und Gonnesweiler ab, sondern sind auch für Wassersportler wie Surfer, Segler und Stand-Up-Paddler im Einsatz. Der Bostalsee, der 1979 eröffnet wurde, gilt als touristischer Leuchtturm mit überregionalem Einzugsgebiet.