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  • Dienstag, 26. Mai 2020,

    Kreissparkasse St. Wendel unterstützt Naturwildpark Freisen mit Spende

    Dirk Hoffmann (KSK) und Jörg Broszeit zusammen mit Gänsegeier Wally bei der Scheckübergabe

    Aufgrund der Corona-Krise war auch der Naturwildpark Freisen für rund zwei Monate gezwungen, seine Pforten für den Publikumsverkehr zu schließen. Es waren schwere Zeiten für den Wildpark: Die Kosten für die Verpflegung der Tiere in Höhe von rund 15.000 Euro monatlich liefen weiter, während die Einnahmen gänzlich ausblieben. Es war alles andere als gewiss, dass der Park noch nach der Krise existieren würde. Durch Gutscheinverkäufe und Spenden gelang es aber, sich über Wasser zu halten.

    Am 04. Mai durfte der Wildpark wieder öffnen. Unter Einhaltung bestimmter Hygienemaßnahmen sowie des Mindestabstands können sich die Besucher wieder daran erfreuen, die Tiere im Naturwildpark hautnah zu erleben. Und über zu wenige Besucher kann sich Familie Broszeit, die den Naturwildpark betreibt, seitdem nicht beklagen. „Die Besucherzahl ist absolut spitze“, sagt Jörg Broszeit. Zahlreiche Menschen aus nah und fern kommen wieder gerne nach Freisen, um den direkten Kontakt zu Tieren zu erleben, die man in freier Wildbahn nur noch selten zu Gesicht bekommt.

    Das Angebot des Naturwildparks lockt Einheimische sowie Touristen und erhöht die Attraktivität der Region. Deshalb war es auch der Kreissparkasse St. Wende ein Anliegen, ihn zu unterstützen. Auch als langjährige Patin der Gänsegeier-Dame Wally hatte sie bereits eine besondere Verbindung zum Naturwildpark.

    Aus diesem Grund unterstützt sie den Park mit einem einmaligen Sponsoringbetrag von 5.000 Euro und erhöht die jährliche Patenschaft auf 500 Euro. Bei einem Besuch am gestrigen Montag übergab der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse St. Wendel, Dirk Hoffmann, den Spendenscheck an Jörg Broszeit und überzeugte sich bei der Gelegenheit davon, dass Gänsegeier Wally wohlauf ist. Dabei staunten die Anwesenden nicht schlecht als sie mit einer Flügelspannweite von knapp drei Metern und einem Gewicht von 10 kg munter umherflog. „Ich bin sprachlos. Es ist wirklich eine schöne Maßnahme, die wir gerne unterstützen. Man sieht, was hier in den letzten Jahren alles geschaffen wurde. Wir haben ja auch die Patenschaft für den Gänsegeier Wally und das wird ja auch eine lange Patenschaft sein“, sagt Hoffmann abschließend und lacht dabei. Denn kurz zuvor hat Jörg Broszeit darüber informiert, dass der Gänsegeier über 100 Jahre alt werden kann.

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