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  • Mittwoch, 23. Dezember 2015,

    Keine „Stille Nacht“ – Viele St. Wendeler müssen an Weihnachten arbeiten

    Die meisten Arbeitnehmer aus dem Landkreis dürfen sich auf eine geruhsame Weihnachtszeit freuen, in der der Arbeitsalltag aus den Gedanken verschwindet. Doch nicht alle St. Wendeler haben um Weihnachten frei. Da sich Verkehrsunfälle und Krankheiten keine Auszeit gönnen, müssen etwa Polizisten, Krankenschwestern, Ärzte und Rettungssanitäter auch an den Feiertagen ran. Gleiches gilt für Altenpfleger, Apotheker und – nicht zu vergessen – Priester, Küster und Organisten, für die Weihnachten wahrscheinlich eher die Zeit der Zusatzschichten als die der Ruhe ist. Auch die Tiere am Linxbachhof wollen an Heiligabend gefüttert werden und die zahlreichen freiwilligen Feuerwehrleute im Landkreis müssen wie an jedem anderen Tag in ständiger Bereitschaft sein. In der Privatwirtschaft ist die Gastronomie ein typisches Beispiel für eine Branche, in der auch an den Feiertagen gearbeitet wird.

    Das tut sich wahrscheinlich niemand gerne an … oder etwa doch?

    wndn.de hat bei betroffenen Arbeitnehmern und Beamten nachgefragt.

    Felix (23), Rettungsassistent aus Steinberg-Deckenhardt: „Ich muss an Heiligabend 24 Stunden und am 2. Weihnachtsfeiertag 12 Stunden arbeiten, aber das macht mir eigentlich nichts aus. Wir schauen dann, dass wir das Zusammenkommen mit der Familie so planen, dass es keine Probleme mit meiner Arbeit gibt. Man muss eben etwas flexibel sein.“

    Fabian (22), Polizist aus dem Landkreis St. Wendel: „Ich habe an Heiligabend Nachtschicht und an Neujahr Frühdienst. Dadurch, dass wir schon sehr früh wissen, ob und wann wir an den jeweiligen Feiertagen arbeiten müssen, kann man das auch beispielsweise bei der Planung des gemeinsamen Weihnachtsessens gut berücksichtigen. Für mich ist der Dienst an solchen Tagen daher auch kein Problem, das bringt der Wechseldienst nun mal mit sich. Unangenehmer ist es vor allem für Kollegen, die eigene Kinder haben und Weihnachten nicht mit ihnen zusammen feiern können. Aber auch hier hilft man sich untereinander. Ein junger Kollege, der an Heiligabend eigentlich frei gehabt hätte, hat etwa einem Familienvater aus unseren Reihen angeboten, seinen Dienst an dem Abend zu übernehmen.“

    Eva (31), Krankenschwester aus Bliesen: „Ich muss vom 24. bis zum 27. Dezember jeden Tag arbeiten. Ich habe mir den Beruf der Krankenschwester ja ausgesucht und da gehört das Arbeiten an Feiertagen einfach dazu. An Heiligabend fällt es schon ein wenig schwer, die Arbeit anzutreten, aber man bekommt vom Patienten auch etwas zurück.“

    Ob Rettungssanitäter, Polizist oder Krankenschwester – all Diejenigen, die diesen Jobs nachgehen, arbeiten auch an Weihnachten für die Gesundheit und Sicherheit von uns allen. In diesem Sinne: herzlichen Dank und frohe Weihnachten!

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