Schließen «

Unsere Themen

Menü

  • Donnerstag, 11. Oktober 2018,

    Johannes Kühn stellt neuestes Werk vor

    Tholey. Johannes Kühn, der Dichter aus Hasborn und Ehrenbürger der Gemeinde Tholey, wird demnächst 85 Jahre alt. Sein neuestes Werk hat den Titel „Besitzlos, den Schmetterling feiernd“ und er präsentiert es am Sonntag, 21. Oktober, um 17 Uhr im Rahmen einer „Literarischen Dämmerstunde“ im Himmelszelt auf dem Schaumbergplateau bei Tholey. Das Buch ist eine Auswahl der wichtigsten Gedichte aus verschiedenen Phasen seines Schaffens. Es erhält einen zusätzlichen Reiz durch die Zeichnungen und Aquarelle des aus Sotzweiler stammenden Künstlers Heinrich Popp, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnimmt. Weitere Mitwirkende sind Kühns Freunde und Herausgeber Irmgard und Benno Rech sowie der Verleger Armin Sinnwell. Moderieren wird der Journalist und Autor Klaus Brill.

    „Das ist ein Dichter!“, urteilte Reiner Kunze, als er die Gedichte Johannes Kühns zum ersten Mal las. Genauso wird der Leser seiner Gedichte heute empfinden. Dennoch gelangte der Dichter, der „nie den Hügelring verließ“, erst mit über sechzig Jahren zu dem Ansehen, das ihm gebührt. Von Johannes Kühn stammen die schönsten deutschen Naturgedichte der letzten Jahrzehnte. Aber eben auch Gedichte, die von ihm allein sprechen – und gerade dadurch unsere Verfasstheit in der Welt berühren.

     

    Ein Jahrzehnt lang hat Johannes Kühn geschwiegen. Um dieses Schweigen sind die Gedichte dieser Sammlung gruppiert. Die Herausgeber Irmgard und Benno Rech haben einigen Anteil daran, dass der Dichter wieder zur Sprache fand. Sein Werk ist vielfach preisgekrönt (unter anderen mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis) und in viele Sprachen übersetzt. Auch in den französischen Klassikerhimmel wurde er aufgenommen, einige seiner Gedichte erschienen in der berühmten Bibliothèque de la Pléiade.

    Die vorliegende Sammlung ist eine „Retrospektive“ veröffentlichter und unveröffentlichter Gedichte, die Herausgeber und Verlag für die bis dato besten des Dichters halten. So lässt sich einer Stimme folgen, die aus der Tradition von Hölderlin und Trakl kommend zu uns spricht.

    Diesen Beitrag teilen: