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  • Dienstag, 21. Juli 2020,

    In 6 Schritten zum perfekten Home-Office

    In Zeiten von Corona ist das Home-Office salonfähig geworden. Viele Unternehmen haben erkannt, dass das Home-Office eine Lösung sein kann. Damit hat sich die allgemeine Ansicht zum Home-Office geändert. Vor Corona haben viele Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht vertraut, dass die Arbeit auch effektiv von zu Hause erledigt werden kann. Trotzdem gibt es genügend Fallstricke und es sollten einige Punkte dabei beachtet werden.

    Innere Haltung

    Der beste Weg, effektiv zu arbeiten, ist, wenn es möglich, ein strukturierter Tagesablauf. Das geht damit los, dass man sich vorbereitet, als wenn man zur Arbeit geht, sprich duschen, anziehen, frühstücken und dann an den Computer. Es hilft, feste Arbeits- und Pausenzeiten einzuhalten. Das vermeidet sinnloses Knabbern von ungesundem Essen.

    Ablenkungen vermeiden

    Wer kennt das nicht auch vom Arbeitsplatz im Büro. Schnell mal bei Amazon vorbeischauen. Nach Flügen oder Hotels schauen oder eine Runde im Online-Casino spielen. Das Casino erobert Deutschland im Sturm und hier ist der Grund. Am Computer und am Handy lässt sich schnell eine Runde spielen. Aber diese Ablenkungen sollten im Home-Office vermieden werden. Andernfalls verspielt man die ganze Zeit und wird mit der Arbeit nicht fertig. Das führt dazu, dass der Feierabend bis in die Abendstunden geschoben wird und die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht gerät. Das Gleiche gilt für die Abfrage von E-Mails und Nachrichten von WhatsApp oder anderen Kommunikations-Apps. Diese sollten nur zu festgelegten Zeiten abgerufen werden, um Ablenkungen zu vermeiden.

    Der richtige Arbeitsplatz

    Beim Arbeitsplatz zu Hause ist es wichtig, den richtigen Platz zu finden und als Arbeitsplatz einzurichten. Das hat den Vorteil, dass man sich mental darauf vorbereitet, jetzt zu arbeiten. Ansonsten wird man durch die anfallenden Arbeiten zu Hause abgelenkt. Es geht schon mit den Möbeln los. Ideal ist ein vernünftiger Schreibtisch mit richtigem Bürostuhl. Das sorgt für die richtige Ergonomie am Arbeitsplatz. Falls kein eigener Raum zur Verfügung steht, dann sollte der Arbeitsplatz dort eingerichtet werden, wo man die größte Ruhe zum Arbeiten hat. Das Wohnzimmer ist nicht die richtige Wahl, wenn die Familie zu Hause ist. Dann ist ein Platz im Schlafzimmer die bessere Wahl. Wer lieber in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden arbeitet, um ungestört zu sein, für den ist ein Arbeitsplatz im Wohnzimmer die bessere Wahl.

    Ausstattung

    Die richtige Ausstattung sollte auch im Home-Office nicht fehlen. Die Grundausstattung an Büro-Accessoires, wie verschiedene Stifte, Radiergummi, Marker, Locher und Heftgerät werden auch zu Hause benötigt. Ein Drucker, verschiedene Ordner oder Briefablagen runden das Home-Office ab und ermöglichen strukturiertes Arbeiten.

    Licht und Luft

    Am Besten ist ein eigenes Büro zu Hause, aber das ist meistens nicht möglich. Bei der Wahl des Arbeitsplatzes ist ein Platz am Fenster zu bevorzugen. Das sorgt für eine natürliche Lichtquelle und frische Luft. Wie auch im Büro sollte der Tisch, wenn möglich, im 90°-Winkel zum Fenster positioniert werden. Dadurch werden störende Lichteffekte vermieden.

    Ordnung

    Wie im Büro sollte auch der Arbeitsplatz zu Hause beim Feierabend ordentlich verlassen werden. Offene Aufgaben können über die Briefablagen organisiert werden, Stifte und Utensilien sollten wieder auf den Platz zurückgelegt werden, wo sie hingehören. Das erleichtert es den Arbeitstag zu beenden und hilft, am nächsten Morgen alles wiederzufinden.

    Fazit

    Home-Office funktioniert und sollte öfters in den Unternehmen eingesetzt werden. Es bietet mehr Flexibilität für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dabei können verschiedene Modelle verfolgt werden, wie nur einzelne Tage im Home-Office oder einzelne Stunden. Wichtig ist, eine Struktur zu haben, um die Arbeit effektiv erledigen zu können, ohne sich zu oft ablenken zu lassen oder den Feierabend nicht einzuhalten. Corona hat dazu beigetragen, dass sich Unternehmen eher mit den Vorteilen als den Nachteilen auseinandergesetzt haben. Dieser Trend sollte jetzt weiterverfolgt und mit der Arbeitnehmervertretung ausgebaut werden. Dadurch kann mehr Zufriedenheit beim Arbeitnehmer geschaffen werden.

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