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  • Donnerstag, 10. Dezember 2015,

    Hallenrunde startet am Freitag – wndn.de erklärt die neuen Regeln

    Die Fußball-Hallenrunde steht vor der Tür.

    Im Vorfeld wurde schon viel diskutiert, denn Hallenzauber, wie man ihn bisher kannte, wird ab diesem Winter Geschichte sein.

    Auf welche Tore wird gespielt? Mit welchem Ball muss gekickt werden? Wie viele Fouls darf ich noch machen?

    Diese und andere Fragen beunruhigen Spieler, Trainer und Vereine gleichermaßen.

    wndn.de hat sich das Regelwerk vorgeknüpft und erklärt die wichtigsten Änderungen zur Hallensaison 2015/2016.

     

    Der Ball

    Gespielt werden kann mit einem herkömmlichen Fußball.

    Die Mannschaft

    Es ändert sich nichts. Es spielen ein Torwart und vier Feldspieler.

    Die Tore

    Gespielt werden kann, wie vorher auch, auf normale Kleinfeldtore (5 x 2 m).

    Die Schiedsrichter

    Das Spiel wird von zwei Schiedsrichtern geleitet. Beide sind gleichberechtigt und dürfen die Zeit anhalten lassen.

    Das Aus

    Der Ball darf nicht mehr eingerollt werden, sondern muss eingekickt werden.

    Der Gegner muss mindestens fünf Meter Abstand halten. Eine direkte Torerzielung ist nicht möglich.

    Hier greift die Vier-Sekunden-Regel, die besagt, dass der Spielzug binnen vier Sekunden ausgeführt werden muss. Ansonsten gibt es Einkick für den Gegner.

    Der Einkick zum Torhüter ist erlaubt, jedoch darf dieser das Spielgerät nicht mit den Händen aufnehmen.

    Der Eckstoß

    Auch hier greift die Vier-Sekunden-Regel. Ansonsten gibt es einen Torabwurf für den Gegner.

    Eine direkte Torerzielung ist möglich.

    Der Torabwurf

    Anders als bisher gibt es keinen Torabstoß mehr. Es muss ein Torabwurf mit den Händen erfolgen. Auch hier greift die Vier-Sekunden-Regel. Ansonsten gibt es einen indirekten Freistoß an der Strafraumgrenze.

    Eine direkte Torerzielung beim Torabwurf ist nicht möglich.

    Ball an die Decke

    Fliegt die Kugel an die Decke, erfolgt ein Einkick am nächst liegenden Punkt auf der Seitenauslinie.

    Der Torhüter

    Der Keeper darf den Ball in der eigenen Hälfte nicht länger als vier Sekunden mit der Hand oder dem Fuß kontrollieren.

    Ebenso darf er den Ball nicht ein zweites Mal berühren, nachdem ihm dieser von einem Mitspieler zugespielt wurde und der Keeper den Ball bereits gespielt hat, ohne dass dieser zwischenzeitlich von einem Gegner berührt wurde.

    In beiden Fällen pfeifen die Referees einen indirekten Freistoß.

    Fouls

    Die Fouls werden gezählt. Ab dem sechsten und jedem weiteren kumulierten Foul erfolgt ein 10m-Strafstoß, egal wo sich das Vergehen auf dem Feld ereignete.

    10m-Strafstoß

    Der Schütze muss versuchen, aus dem Strafstoß direkt ein Tor zu erzielen. Eine indirekte Ausführung ist nicht erlaubt. Der Keeper muss nicht auf der Linie stehen, sondern darf bis zu 5 Meter aus seinem Kasten.

    Besonderheit: Erfolgt das sechste Foul zwischen der imaginären 10m-Linie und der Torlinie, darf das Team entscheiden, ob es den Freistoß von der 10m-Markierung oder von dem Punkt ausführt, an dem das Foul passiert ist.

    7m-Strafstoß

    Der Keeper muss, anders als beim 10m-Strafstoß, auf der Linie bleiben.

    Grätschen

    Das Grätschen am Mann ist verboten und zählt als Foul. Das Abblocken eines Schusses zählt nicht als Grätschen.

    Strafen

    Es gibt keine Zwei-Minuten-Strafen mehr. Der Schiedsrichter verteilt Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karten. Erhält ein Spieler die G/R oder Rote Karte, darf die in Unterzahl spielende Mannschaft sich nach zwei Minuten wieder ergänzen.

    Hier gibt es aber eine Besonderheit: Erzielt der Gegner ein Tor, darf sich das Team unter Umständen auch vor den abgelaufenen zwei Minuten ergänzen.

    1. Unterzahl: 5 gegen 4. Die Mannschaft darf sich vervollständigen
    2. Gleichzahl: 4 gegen 4. Keine Ergänzung
    3. Mehrere Spieler Unterzahl: 5 gegen 3. Die Mannschaft darf sich

    nur mit einem Spieler ergänzen.

    Spieler, die mit Gelb-Rot sanktioniert wurden sind für das laufende Match gesperrt, dürfen aber am nächsten Spiel wieder teilnehmen.

    Spieler, die mit Rot bestraft wurden, werden vom Turnier sowie von zeitgleich stattfindenden Turnieren ausgeschlossen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn ein Spieler die Rote Karte wegen einer Vereitelung einer Torchance bekommt (Handspiel/Festhalten). In diesem Fall ist der Spieler nur für das darauffolgende Spiel, nicht aber für das gesamte Turnier, gesperrt.

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