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  • Samstag, 29. Februar 2020,

    Grüne St. Wendel fordern Maßnahmen der Marienhaus-Gruppe im Sinne der Patienten

    Die Schließung der Klinik in Ottweiler hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten abgezeichnet. Der Sanierungsstau und die schwierigen baulichen Situationen am Standort Ottweiler sind nicht von der Hand zu weisen. Eine vollständige Landeskrankenhausplanung würde auch solche Faktoren abdecken und hätte sich um eine adäquate Lösung gekümmert.



    „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden unnötig verunsichert, es fehlte an Transparenz. Wichtig ist jetzt, dass es eine Übernahmegarantie gibt und keinen Personalabbau“, so der Grünenpolitiker Sören Bund-Becker. Gerade weil die Planungen bereits seit längerem als Gerüchte bekannt waren, hätte die Leitung der Marienhaus-Gruppe nach Ansicht der Grünen viel früher kommunizieren müssen, insbesondere gegenüber dem Personal.

    Für den Standort St. Wendel bietet dies die Chance, gestärkt in die Zukunft zu gehen. Dafür muss der Standort zukunftsorientiert erweitert werden, wenn die Schließung in Ottweiler aufgefangen werden soll. Bereits heute fehlen hier teilweise Kapazitäten. Diese Umbauten und Erweiterungen bieten Möglichkeiten für Verbesserungen, beispielsweise in Form kürzerer Wege für Notfallpatienten. „Optionen im Sinne der Patientinnen und Patienten existieren, diese müssen erkannt und genutzt werden, um der Schließung einen positiven Aspekt abzugewinnen“, so das grüne Stadtratsmitglied Sören Bund-Becker weiter. Die Planungen dürfen daher nicht zu kurz greifen oder überstürzt erfolgen.

    Gerade um die Erreichbarkeit auch aus Ottweiler zu stärken muss das Krankenhaus nach Ansicht der Stadtratsfraktion auch deutlich besser per ÖPNV erreichbar sein. „Wir werden dies auf Stadt- und Kreisebene thematisieren, es kann nicht sein, dass das Krankenhaus am Wochenende nicht per Bus erreichbar ist“ kündigt das grüne Mitglied im Verkehrsausschuss der Stadt, Sören Bund-Becker, an und ergänzt: „Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss es an die Schichtpläne angepasste Verbindungen geben. Spätestens mit der bald kommenden Neuausschreibung der Busverkehre im Kreis wollen wir hier Abhilfe schaffen.“

    Die Stadt muss die Planungen eng begleiten um auf die Veränderungen am Standort St. Wendel konstruktiv reagieren zu können, die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat St. Wendel kündigt bereits an, dies in der nächsten Sitzung zum Thema im Stadtrat zu machen und auch den gesamten Prozess über zu begleiten.

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