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  • Freitag, 20. November 2020,

    Grüne fordern Reaktivierung des Gleisanschlusses bei HIL Erweiterung

    Im Zuge der in den kommenden Jahren geplanten Erweiterung des St. Wendeler HIL Werkes fordern die St. Wendeler Grünen eine Reaktivierung des vor circa eineinhalb Jahren abgebauten Gleisanschlusses. Dies würde der Zukunftsfähigkeit des Werks dienen und die steigende Belastungen der Anwohner verhindern. Der Grünen-Politiker Sören Bund-Becker macht sich für die Verlagerung der Transporte stark. Ökonomisch und ökologisch muss der Transport von Panzern und schwerem militärischen Geräte laut Bund-Becker auf der Schiene erfolgen, nicht auf der Straße.



    Im April 2019 hatte eine Anfrage des saarländischen Grünen-Bundestagsabgeordneten Markus Tressel beim Bundesverkehrsministerium ergeben, dass der bestehende Gleisanschluss gekündigt wurde. Im Rahmen von Erneuerungsarbeiten an der Bahnstrecke wurden die Gleise zum Werk schließlich herausgerissen.

    „Glücklicherweise wurde das Abstellgleis belassen, es müsste lediglich eine einzige Weiche wieder eingebaut werden“, freut sich der St. Wendeler Grünen-Politiker Sören Bund-Becker und fordert: „Im Zuge des geplanten Ausbaus muss das Werk erneut an die Bahn angebunden werden.“ Die Staatskanzlei hatte entsprechende Pläne zum Ausbau in dieser Woche öffentlich gemacht.



    Dabei soll ein neues Ausbildungs- und Kompetenzzentrum „Kette“ errichtet werden. Daher ist mit zusätzlichen Transporten vom und zum Werk zu rechnen. Die Grünen wollen verhindern, dass die Anwohner der Zulaufstrecken vor allem in Oberlinxweiler mit weiteren Schwertransporten belastet werden. Auch für die Zukunftsfähigkeit des Werkes spielt der Gleisanschluss in ihren Augen eine entscheidende Rolle.

    „Dabei darf natürlich auch die ökologische Komponente nicht vergessen werden. Der Transport auf der Schiene erzeugt weniger CO2, weniger Lärmbelastung und Schadstoffe, es gilt weiterhin, Panzer und Militärfahrzeuge gehören auf die Schiene und nicht auf Tieflader“, so Bund-Becker.

    Das Stadtratsmitglied der Grünen kündigt an, dies auch bei Beratungen im Stadtrat zum Thema zu machen.

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