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  • Mittwoch, 15. Mai 2019,

    Freisen: Bürgermeisterkandidat Alexander Becker im Interview

    Am 26. Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger von Freisen dazu aufgerufen, einen neuen Rathauschef zu wählen. Es treten Amtsinhaber Karl-Josef Scheer (SPD) und Alexander Becker (CDU) an. 

    Heute im Portrait: Alexander Becker

    Herr Becker, erzählen Sie was von sich!

    Mein Name ist Alexander Becker, ich bin 37 Jahre alt, glücklich verheiratet und stolzer Vater ein Tochter. Mit meiner Frau Silke und meiner Tochter wohnen wir in meinem Heimatort Freisen. Als Verwaltungsfachwirt arbeite ich beim Landkreis St.Wendel. Bereits mit jungen Jahren wurde ich in der Jungen Union aktiv. Mit meinem 18 Lebensjahr folgte dann der Beitritt zur CDU. Dort engagiere ich mich in vielfältiger Art und Weise auf Orts, Gemeinde, Kreis und Landesebene. Neben der Kommunalpolitik engagiere ich mich im Freisener Vereinsleben. Ehrenamtliche Arbeit ist für mich eine Herzenssache. Ich bin Vorsitzender der Freisener Vereinsgemeinschaft und damit verantwortlich für die Durchführung des Freisener Rosenmontag, Weihnachtsmarkt und des Dorffestes. Darüber hinaus engagiere ich mich in vielen Vereinen unserer Gemeinde Freisen. 

    Welche Berufsausbildung haben Sie?

    Nach meiner Schule habe ich eine Ausbildung zum Bürokaufmann erfolgreich beendet. Danach habe ich mich auf vielen Wegen beruflich weitergebildet. Zuletzt habe ich eine Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt erfolgreich abgeschlossen. Seit über 10 Jahren arbeite ich beim Landkreis St.Wendel im Bereich der Kommunalen Arbeitsförderung. 

    Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

    In meiner Zeit als Mitglied der Jungen Union stand der Slogan „Motz net – mach wat“. Diesem Slogan fühle ich mich auch heute noch verbunden. Ich engagiere mich für meinen Heimatort und meine Heimatgemeinde. Mir ist die Zukunft unserer Gemeinde nicht egal. Und als JU Mitglied führte der Weg dann automatisch in die Partei der CDU. Dort fühle ich mich auch wohl. Die CDU war von Beginn an meine Partei. Sie hat in der Gemeinde aber auch im Landkreis entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Die CDU ist die Kommunalpartei des Saarlandes und eng an den Bedürfnissen der Bevölkerung. 

    Wie sah ihr Werdegang in der Partei aus?

    Ich war lange Jahre Vorsitzender der Jungen Union Freisen und Mitglied im Kreis- und Landesvorstand der Jungen Union. Mit meinem 18. Lebensjahr wurde ich dann CDU Mitglied. Als JU Vorsitzender war ich bereits kooptiertes Mitglied im CDU Vorstand und konnte Vorstandsarbeit im Bereich der CDU auf Ortsebene aktiv mitbekommen. Als ich dann 18 Jahre war und CDU  Mitglied wurde habe ich mich auch direkt auf Ortsebene engagiert. In der Folge war ich auf Gemeindeverbandsebene in verschiedenen Positionen aktiv (Schriftführer, Referent, Stellvertreter, etc.). Im Jahre 2014 habe ich den CDU Gemeindeverband Freisen als Vorsitzender übernommen und wurde wenig später auch Schriftführer im geschäftsführenden CDU Kreisvorstand. Darüber hinaus engagiere ich mich in verschiedenen Landesfachausschüssen der CDU und in der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Saar (KPV). Noch heute habe ich einen engen Kontakt zu meinen Freunden in der Jungen Union auf Orts, Gemeinde und Kreisebene. Auch meine Arbeit im Ortsverband Freisen habe ich nicht beendet. Dort bin ich derzeit Stellvertretender Vorsitzender und Mitgliederbeauftragter. 

    Was wollen Sie als Bürgermeister anpacken?

    Ich habe ein 15 Punkte Zukunftsprogramm. Alle der 15 Punkte sind für mich Verpflichtung und Motivation unsere Gemeinde Freisen nach vorne zu bringen. Ich will die Zukunft gestalten. Aus diesem Grunde habe ich auch den Slogan „Alex Becker – Zukunftswecker“ gewählt. Wenn es um die Zukunft geht, hat man dem Grunde nach zwei Möglichkeiten. Man nimmt das an, was kommt und reagiert darauf. Oder man nimmt die Zukunft in die Hand und gestaltet sie aktiv mit. Genau diese Möglichkeit ist auch mein Ansatz. Ich möchte mich den Bürgerinnen und Bürgern meiner Gemeinde Freisen die Zukunft aktiv gestalten. Dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt meiner Politik. Ich werde eine „Mitmachpolitik“ beginnen und eine Generationenpolitik starten, wo alle Generationen Berücksichtigung finden. Mir ist es sehr wichtig, dass der Motor der Gemeinde Freisen, unser Mittelstand, mehr Berücksichtigung findet. Für Neuansiedlungen will ich ein Gewerbegebiet auf den Weg bringen. Als Ehrenamtler in der Gemeinde Freisen schlägt mein Herz natürlich auch für Vereine und ihre ehrenamtlich engagierten. Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Für die Ehrenamtlichen will ich einen Ehrenamtslotsen im Rathaus einsetzen, der sich um die Bedürfnisse derer kümmert. Für unsere Jugend werde ich einen Jugendbeirat einführen, der den Gemeinderat in allen Jugendfragen berät und unterstützt. Der Jugend muss endlich auch politisch eine Stimme gegeben werden. Für unsere Familien will ich eine Familienkarte einführen wo man Vergünstigungen in verschiedenster Art erfährt. Darüber hinaus werde ich im Rathaus einen Generationenbeauftragten einsetzen, der als Netzwerker fungiert. Angebote und Vernetzung aller Generationen gemeinsam mit dem Jugendbeauftragten. Ein Projekt für alle Generationen ist die Einführung eines Bürgerauto in der Gemeinde Freisen. Dieses Bürgerauto wird von Ehrenamtlichen gefahren und steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Natürlich will ich auch unsere Flora und Fauna schützen; die Natur schützen und dabei weiter einen Beitrag zum „Null-Emission-Landkreis“ beitragen. Nicht zuletzt will ich einen günstigeren ÖPNV. Die Busverbindungen in unsere Gemeinde Freisen müssen erhalten bleiben, jedoch muss das bestehende Tarifkonzept überdacht werden. Pauschal, der ÖPNV muss günstiger werden und das Angebot, gerade für uns als Grenzregion muss ausgeweitet werden.

    Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus Ihrem Wahlprogramm?

    Mein 15 Punkte Zukunftsprogramm ist ein in Summe wichtiges Programm. Alle Punkte sind wichtig um unsere Gemeinde für die Zukunft zu gestalten. Ich will die Lebensqualität in unseren acht lebens- und liebenswerten Orten steigern und für Familien und das Ehrenamt etwas auf den Weg bringen (Familien fördern – Vereine entlasten – Ehrenamt stärken). Darüber hinaus für den Mittelstand ein neues Gewerbegebiet ausweisen, die Natur schützen, die Arbeit im Ortsrat durch ein Ortsratsbudget attraktiver und unbürokratischer machen und im Rahmen der Generationenpolitik ein Bürgerauto einführen. 

    Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

    Liebe Leserinnen und Leser von wndn. 

    Am 26. Mai haben Sie die Möglichkeit die Zukunft zu gestalten. Mit Ihrer Stimme werden die Orts- und Gemeinderäte, der Kreistag und das Europäische Parlament neu zusammengesetzt. In der Gemeinde Freisen wird auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Ich bitte Sie ganz persönlich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für mich und die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU im Landkreis St.Wendel und unserer Gemeinde Freisen. Wir haben ein engagiertes, motiviertes und zuverlässiges Team. Wir treten zur Kommunalwahl an, damit wir mit Ihrem Vertrauen unsere Orte, unsere Gemeinde, unseren Landkreis weiter attraktiv gestalten. 

    Ich möchte mit Ihrem Vertrauen Bürgermeister der Gemeinde Freisen werden. Ich möchte anpacken! Ich krempele die Ärmel hoch und will mit frischem Wind Politik für die Zukunft unserer Gemeinde Freisen und allen acht Ortsteilen machen. Dabei wird der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Ideen, Anregungen und Überlegungen immer eine zentrale Rolle spielen. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde Freisen sind mein Arbeitgeber!

    Mehr zu Alexander Becker finden Sie auf seiner Homepage hier.

    Foto: Markus Schmitt

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