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  • Mittwoch, 9. September 2020,

    Fragwürdige Thesen bei Querdenken 685 Demo

    wndn.de hat schon mehrfach über die Demonstrationen der „Corona-Gegner“ rund um die Gruppierung Querdenken 685 berichtet. In der Vergangenheit wurden von Moderator und Organisator Dirk Zinnecker mehrfach fragwürdige Gestalten, wie beispielsweise der Verschwörungstheoretiker „Traugott Ickeroth“ eingeladen.

    Am Samstag war mit Buchautor Thorsten Schulte ein prominenter „Corona-Gegner“ zu Gast. Der „Stargast“ zeichnete in seiner Rede ein düsteres Bild der Demokratie in Deutschland. Seiner Meinung nach würde die Kanzlerin beispielsweise den Menschen verbieten, Partys zu feiern. Das sei eine Drangsalierung des Volkes. Die Freiheit des Individuums müsse verteidigt werden.

    Er skizzierte dabei, dass Deutschland durch die „Corona-Maßnahmen“ auf dem Weg in den Kommunismus oder Faschismus sei und verglich in diesem Zusammenhang die Ideologie von Stalin und Hitler mit den Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Corona Pandemie, die das Kollektiv erhöhe und die Freiheit des Einzelnen einschränke.

    Wie ein roter Faden zog sich das Thema Fremdbestimmung durch seine Rede. Politiker und Deutschland generell seien fremdbestimmt und nicht demokratische legitimiert. Der „Meinungsterror“ der Medien und der Regierung verhindere eine Diskussion über wichtige Themen. So würde er immer wieder von den „etablierten“ Medien immer wieder ignoriert und falsch interpretiert. Außerdem sei Deutschland von fremden Mächten wie den USA unterwandert und nicht souverän.

    Dass in Deutschland jeder seine Meinung äußern darf, wird dabei wieder ebenso konsequent ausgeblendet, wie dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie von der Regierung mehrfach gelockert wurden.

    Querdenken 685 gibt somit wieder obskuren Gestalten eine Bühne und beweist, dass andere Meinungen nicht toleriert werden und nur die eigene zählt.

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