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  • Montag, 27. Februar 2017,

    Faschingsumzug in St. Wendel – Strahlender Sonnenschein und bunte Kostüme in der Innenstadt

    Die Sonne schien, die Temperaturen waren angenehm und so zog es viele Besucher nach draußen zum Faschingsumzug in St. Wendel. Pünktlich um 14.11 Uhr startete mit einem dreifach donnernden „Alleh Hopp“ der Zug vom Kirmesplatz aus in Richtung Innenstadt. An die 70 Gruppen, darunter Fußgruppen und Gruppen auf geschmückten Wägen nahmen an der diesjährigen närrischen Straßenfasenacht teil. Allen voran lief der Musikverein Bliesen und stimmte die Besucher mit Blasmusik auf den folgenden Narrenzug ein.

     

    Neben St. Wendeler Vereinen stach vor allem die große Gruppe von Bewohnern und Betreuern der Lebenshilfe St. Wendel hervor, die für gute Laune sorgte und mit Spaß beim Umzug dabei war. Auch die fleißigen Bienchen des St. Wendeler Rathaus säumten den bunt geschmückten Fasenachtswagen von Bürgermeister Peter Klär. „Es klärt sich auf“, war das diesjährige Motto der Truppe. Das Kinderprinzenpaar war natürlich mit von der Partie.  Für einige Lacher sorgte der „Alarm für Cobra Klaus- Schafft schneller, als die Polizei erlaubt.“- Wagen. Das „Bullizei“- Team bestehend aus Annegret Kramp- Karrenbauer, MdL Ruth Meyer, MdL Hermann Scharf und natürlich dem Innenminister Klaus Bouillon zierte den Wagen der JU St. Wendel.

     

    Auch das Thema Überwachung wurde karnevalistisch verwertet. St. Wendels Feuerwehr nahm den ehemaligen Bürgermeister der Stadt aufs Korn. Bouillon übergroß gezeichnet, thronte mit Fernglas auf dem Wagen, darunter eine Webcam und ein Bild der Innenstadt. Er könne den Blick von St. Wendel einfach nicht lassen. Unter den vielen Fußgruppen sah man unter anderem Batwoman, Pippi Langstrumpf und ihre Freunde von der KFD St. Anna und den Karneval der Tiere der SG St. Wendel. Die Gruppe von Jugend Gegen Aids überzeugte mit einer großartigen Macarena- Tanzeinlage, gefolgt von den harten South West Wolves Football- Jungs. Die Landjugend St. Wendel stellte klar: „Die Baure komme ganz gewiss, auch wenn es nur die Jugend is!“ Nostalgische  Gefühle kamen auf, als das alte Fiat 500 Feuerwehrauto vorrollte.

     

    Unter den 70 Gruppen auch die Motorsport Historiker mit liebevoll geschmücktem Wagen. Viele hatten sich große Mühe gegeben, sich Gedanken um Mottos gemacht und die Karnevalswägen liebevoll geschmückt. Einige hatten die Idee eines Fasenachtsumzugs wohl missverstanden und das Treiben zu persönlichen Werbezwecken genutzt. Die jedoch gingen zwischen den bunten Karnevalisten, den Funkenmariechen oder den Indianern aus Saal völlig unter.

     

    St. Wendel kann Fasenacht und so wäre zu wünschen, dass sich im nächsten Jahr noch viel mehr Karnevalisten, Vereine oder Jugendgruppen ein Beispiel an den engagierten Teilnehmern des diesjährigen Umzugs nehmen und mit Witz und Charme für interessante Mottos sorgen würden. Dann heißt es auch im nächsten Jahr wieder. „Alleh Hopp! St. Wennel steht Kopp!“

     

    Fotos: Tine Sattler

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