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  • Sonntag, 9. Dezember 2018,

    Eisen: Fluglärm über unserer Region – Gesundheitsbelastung? – Informationsgewinnung anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung

    Eisen. In der Öffentlichkeit spielt das Thema Fluglärm durch Militärmaschinen in unserer Region eine immer stärkere Rolle.

    Holger Marzen, Mitglied der BI gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V. (http://fluglaerm-kl.de/), informierte, auf unsere Einladung hin, hierzu die Anwesenden im Gemeindezentrum in Eisen.

    Herr Marzen stellte anhand aufgezeichneter Messwerte den Fluglärm dar. Unsere Region (TRALAUTER) erfährt dabei die höchste Belastung in Deutschland.

    Dabei machte er auch klar, dass die offiziell bezeichneten Nutzungsstunden ein zig-faches an Flugstunden (3000 – 4000)  mit sich bringen. Dabei geht die Belastung nur zu ca. einem Drittel von deutschen Militärmaschinen aus; die restlichen Stunden erfolgen durch europäische Partnerländer und überwiegend durch US-Militärmaschinen.

    Mittlerweile liegen seiner BI viele Beschwerden aus den unterschiedlichsten Regionen, insbesondere aber auch von unserer Bevölkerung sowie dem hiesigen Tourismusbereich, vor.

    Frage: „Wie passen sanfter Tourismus und Fluglärm zusammen?“

    Die BI KL kritisiert in ihren Ausführungen nicht nur die politisch Verantwortlichen, sondern auch die Situation, dass die bisher erhobenen Daten nicht abschließend bewertet werden können, da die Angaben der eingesetzten Maschinen nicht deckungsgleich mit den tatsächlich geleisteten Flugstunden sind – oft werden die Flüge auch nicht angezeigt.

    Der anwesende Landtagsabgeordnete Magnus Jung bestätigte die Sorgen, um die Belastung durch den Fluglärm und schilderte aus seiner Sicht die Maßnahmen, die zur Verbesserung der Situation führen sollen. Der Landtag soll zwei Mal im Jahr über den Sachstand informiert werden; die Möglichkeiten zur Verbesserung beschränken sich auf den Verhandlungsweg.

    Kurzfristiges Ziel muss es sein, den Fluglärm zu reduzieren, den Fluglärm auf alle Teile der Republik (auch der Nachbarstaaten) zu verteilen, um uns zu entlasten!

    Insgesamt wertete Herr Marzen die Einwirkungsmöglichkeiten im Moment als eher bescheiden an; es bedarf weiterhin der Aufarbeitung und des öffentlichen Drucks in der Sache.

    Die BI Nohfelden wird das Thema weiterhin kritisch begleiten und eintreffende Beschwerden und Hinweise an die BI KL weiterleiten.

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