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  • Donnerstag, 2. Juli 2020,

    DigitalPakt Schule: Berufsbildungszentrum St. Wendel erhält 687.000 Euro für den Ausbau der digitalen Bildung

    Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel erhält für den Ausbau der digitalen Bildung Fördergelder in Höhe von 687.000 Euro aus dem DigitalPakt Schule. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot überreichte heute den Förderscheck gemeinsam mit dem St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald an Schulleiter Hubert Maschlanka.

    Das BBZ St. Wendel hatte dazu – beratend unterstützt durch das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) und das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) – sein Medienkonzept weiterentwickelt. Bereits bestehende Angebote, etwa die Einbindung von Smartphones in den Unterricht zur Vermittlung digitaler und sozialer Kompetenzen, werden jetzt durch weitere digitale Projekte ergänzt. Dazu zählen beispielsweise die Einbindung von Virtual Reality in die Berufsausbildung im KFZ-Bereich und in der Friseurausbildung sowie der Einsatz von Kleinrobotern und 3D-Druckern im beruflichen Lernen. Zur digitalen Unterstützung des Lehrens und Lernens nutzt das BBZ die saarländische Bildungscloud „Online-Schule Saarland“.



    Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot erklärt: „Bis 2024 stehen im Saarland mehr als 110 Millionen Euro für Investitionen in die digitale Bildung zur Verfügung. Das sind Investitionen in die Bildungschancen und Zukunftsperspektiven unserer Kinder und Jugendlichen. Die 60 Millionen Euro des ‚DigitalPakt Schule‘ setzen wir ein, um unsere Schulen mit einer modernen IT-Infrastruktur auszustatten. Und mit dem neuen Programm ‚Digitale Bildung jetzt!‘ investieren wir bis 2022 50 Millionen Euro in die Ausstattung unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten und zusätzliche Lehrkräfte-Fortbildungen. Es geht darum, dass wir unser Bildungssystem fit machen für die Zukunft.“

    Schulleiter Hubert Maschlanka freut sich über die Fördermittel für seine Schule: „Die Zusammenarbeit mit dem Ministerium und dem Landkreis ist vorbildlich. Beim Überarbeiten unseres Medienkonzepts, also dem pädagogischen Rahmen, in dem wir die digitale Technik einsetzen, haben wir sehr von der guten Beratung des Ministeriums profitiert. Das Medienkonzept ist ganz wichtig, weil die Technik natürlich nur dann einen Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler hat, wenn sie pädagogisch sinnvoll eingesetzt wird. Die Investitionen in die Ausstattung werden dabei helfen, unsere Schülerinnen und Schüler noch besser auf die Arbeit in den Betrieben vorzubereiten.“

    Landrat Udo Recktenwald: „Der erste DigitalPakt-Antrag aus unserem Landkreis war für die Dr.-Walter-Bruch Schule, die mit drei Standorten, 1671 Schülerinnen und Schülern und 82 Klassen die größte Schule in unserem Landkreis ist. Alle drei Standorte sind bereits mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet. Denn die Digitalisierung der Schulen ist dem Landkreis als Schulträger ein großes Anliegen, Investitionen in Zukunft und Bildung werden über Parteigrenzen hinweg zumeist einstimmig im Kreistag beschlossen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreistag einstimmig der Auftragsvergabe über 260 Stück Microsoft Surface Go 2 mit einem Auftragswert von 168.944,78 Euro. Ein wichtiger Bestandteil unseres DigitalPakt-Antrags. Ebenso wichtig ist der ständige Austausch zwischen Schulträger und Schulen, und auch hier klappt die Zusammenarbeit mit allen unseren Schulen hervorragend. Beweis hierfür ist auch, dass wir es gemeinsam geschafft haben, die Schule mit den Geldern aus dem DigitalPakt zu stärken. Die geplante zusätzliche Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten über Bundes- und Landesmittel wird ein weiterer Meilenstein auf dem Weg unserer Schulen in die Zukunft sein.“

    Um Fördermittel des DigitalPakts zu erhalten, müssen die Schulen ein Medienkonzept erarbeiten. Darin beschreiben sie, wie sie digitale Medien im Schulbetrieb pädagogisch nutzen wollen und welche Investitionen dafür notwendig sind. Beim MBK sind bislang Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 5,3 Millionen Euro eingegangen. Die Förderanträge selbst stellen die Schulträger. Das Förderprogramm DigitalPakt Schule ist ein Investitionsprogramm gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Länder einschließlich der Kommunen erbringen einen Eigenteil von 10 Prozent. Der DigitalPakt Schule läuft bis 2024.

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