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  • Sonntag, 16. Februar 2020,

    Die wndn.de Bewerbungstipps- So klappt‘s mit dem Job

    Eine Bewerbung ist für viele eine echte Herausforderung. Von der Ausarbeitung des Anschreibens über die Strukturierung des Lebenslaufes bis hin zur Vorbereitung des Vorstellungsgespräches. Im folgenden Artikel  geben wir jede Menge wertvolle Tipps, die euch bei der Vorbereitung hilfreich sein können.

    Die Bewerbung

    Bewerbungstipp Nr. 1: die Bewerbungsmappe 

    Als Bewerbungsmappe solltet ihr idealerweise einen speziell dafür vorgesehenen Klemmhefter in einer angenehmen Farbe wie blau oder schwarz verwenden. Achtet darauf, dass ihr mindestens 100 Gramm Papier nutzt, das sauber und frei von Eselsohren ist und eure Bewerbung im Gesamten optisch ansprechend gestaltet ist. Manche Arbeitgeber bitten in ihrem Ausschreibungstext jedoch darum, von Mappen abzusehen, da diese Kapazität zum Aufbewahren benötigen und höhere Rücksendekosten verursachen. Solchen Hinweisen solltet Ihr unbedingt Folge leisten. 

    Bewerbungstipp Nr. 2: das Anschreiben

    Das Bewerbungsanschreiben sollte prägnant formuliert sein, eure Motivation, Qualifikation, Berufserfahrung, wichtige Persönlichkeitsattribute im Hinblick auf eure Arbeitsweise darstellen und maximal eine DIN A4 Seite umfassen. Keinesfalls dürft ihr Formalien wie euren Name, Adresse, E-Mail-Adresse und  Telefonnummer, das Datum, Vor- und Zuname des Adressaten,  Anschrift, eine konkrete Betreffzeile, eure handschriftliche Unterschrift und das Anlagenverzeichnis vergessen. Ganz wichtig sind eine korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung! Bei manchen Personalern sind fehlerhafte Schreiben schon ein Ausschlusskriterium, also kontrolliert lieber zwei Mal, bevor Ihr Eure Bewerbung auf den Weg bringt. 

    Im Einleitungssatz nehmt ihr Bezug auf die ausgeschriebene Stelle und erklärt welcher Tätigkeit ihr gerade nachgeht. 

    Im Hauptteil erläutert ihr warum gerade ihr der oder die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle seid, erklärt eure fachbezogenen Kompetenzen, gefolgt von persönlichen Stärken und knüpft eine Verbindung zu dem Unternehmen und der Position, für die ihr euch bewerbt. Hier ist es hilfreich, auf das Anforderungsprofil im Ausschreibungstext einzugehen.

    Im Schlusssatz betont ihr euer Interesse an einem persönlichen Vorstellungsgespräch, bedankt euch für die Berücksichtigung eurer Unterlagen und verbleibt mit freundlichen Grüßen.

    Bewerbungstipp Nr. 3: Der tabellarische Lebenslauf

    Der tabellarische Lebenslauf sollte strukturiert und übersichtlich gestaltet sein. Euer beruflicher Werdegang muss schnell erfasst werden können, dabei sollte bei den jüngsten Ereignissen angefangen werden. Neben dem beruflichen Werdegang werden die Punkte Schulbildung, Praktika und Hobbys stichwortartig thematisiert.  Der Lebenslauf sollte zeitlich korrekt eingeordnet (hierbei auf Übereinstimmung mit beigefügten Dokumenten achten!) und vor allem lückenlos sein. Denkt daran euren Lebenslauf mit Ort, Datum und einer Unterschrift zu versehen. 

    Bewerbungstipp Nr. 4: Das Bewerbungsfoto

    Seit dem Inkrafttreten des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes könnt ihr das Bewerbungsfoto auch weglassen. Dennoch ist es ratsam eurer Bewerbung ein professionelles Bewerbungsfoto in guter Qualität beizufügen, damit sich euer Gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes „ein Bild von euch machen kann.“


    Das Vorstellungsgespräch

    Tipp Nr. 1: die Vorbereitung

    Wenn ihr euch in einem Unternehmen bewerbt, solltet ihr mit diesem bestens vertraut sein. Jede seriöse Institution besitzt heutzutage eine Internetpräsenz. Informiert euch über die Entstehung, die genauen Aufgaben, das Organigramm und die Ziele des Betriebes. Wenn ihr euch mit dem Unternehmen auskennt, zeigt ihr, dass ihr ernsthaftes Interesse habt, Teil des Teams zu werden.

    Darüber hinaus solltet ihr fachlich natürlich auf dem neusten Stand sein, berufsbezogene Themen in den Medien verfolgen und euren Standpunkt dazu klar vertreten können.

    Bei einigen löst der Gedanke daran, dass man am Tag X, zum Bespiel in einer Woche, ein Vorstellungsgespräch hat, puren Stress aus. Um diesen Stress zu mildern, kann es helfen, die Situation des Vorstellungsgespräches mit nahestehenden Personen durchzuspielen um etwas innerlichen Druck abzubauen. Darüber hinaus solltet ihr jeden Tag Dinge tun, die euch gut tun und euch ablenken. Sei es das Auspowern beim Sport, das Treffen mit Freunden oder der Kinobesuch, Hauptsache ihr habt Freude und konzentriert euch nicht auf eure Ängste.

    Tipp Nr. 2: Steht zu eurer Nervosität

    Wer von uns ist nicht aufgeregt, wenn er oder sie ein Vorstellungsgespräch hat? Ein Vorstellungsgespräch ist eine ungewohnte Situation mit unbekannten Menschen, die über eure berufliche Zukunft entscheiden. Da ist es ganz logisch, dass man nervös ist und sich viele Gedanken macht. Also bleibt authentisch, steht zu eurer Nervosität und verbalisiert sie. 

    Wenn die Nervosität kurz vor dem Vorstellungsgespräch Überhand nimmt, dann versucht, eure Psyche und euren Körper mit Atemübungen zu beruhigen. Langsam durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen, das beruhigt.

    Tipp Nr. 3: die Spiegeltechnik anwenden

    Wie bewegt sich euer Gegenüber? Hat er die Hände gefaltet, die Beine überschlagen? Ahmt die Körpersprache eures Gegenübers nach, denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die psychologische Botschaft dahinter „Ähnlichkeit“ vermittelt, einander verbindet und Sympathie ausstrahlt. Achtung: nachahmen heißt nicht nachäffen!

    Tipp Nr. 4: durch Individualität überzeugen

    Selbstbewusstsein und das Anbringen eurer Stärken ist wichtig und unerlässlich, denn ihr müsst euer Gegenüber davon überzeugen, dass genau ihr die richtige Person für den Job seid. Achtet aber darauf, dass ihr keine eigene Lobeshymne zum Besten gebt. Ganz schnell wirkt Selbstbewusstsein wie Arroganz und damit macht ihr Minuspunkte. Bleibt authentisch und stellt eure individuellen Kompetenzen dar, aber übertreibt nicht. Mimt keine Rolle, bleibt seriös, aber mit der nötigen Portion Lockerheit.

    Tipp Nr. 6:  Rückfragen stellen und Danke sagen

    Wenn ihr beispielsweise am Ende des Bewerbungsgespräches Rückfragen stellt, signalisiert ihr Interesse, Selbstbewusstsein und Eigeninitiative. Passende Fragen könnten etwa: „ Wann kann ich mit einer Entscheidung rechnen?“,  „Seit wann arbeiten Sie für dieses Unternehmen?“, „Was erwarten Sie vom perfekten Mitarbeiter?“ sein.

    Ein simples „Dankeschön“ am Ende des Vorstellungsgespräches wirkt höflich und anständig. Wenn ihr euch für das anregende, interessante Gespräch bedankt und dabei gerade nochmal auf den Wunsch genau diesen Job zu erhalten, aufmerksam macht, bleibt ihr sicher im Gedächtnis eures Gegenüber.

    Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurer Bewerbung und eurem Vorstellungsgespräch!

    „Positives Denken und der Glaube an sich selbst, sind der Weg zum Erfolg. [Josef Dlask]

    Verwendete Quellen: Karrierebibel.de, schienenjobs.de, die-bewerbungsschreiber.de und eigene Recherchen



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