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  • Dienstag, 13. März 2018,

    Der Lyoner wird zum Smiley: Die Saarmojis sind da

    Oh legg! Schwenker, Schaumberg und Bostalsee halten nun Einzug in die Welt der Emojis. Als erstes Bundesland hat das Saarland eine App mit eigenen Emojis, welche Nutzer mit wenigen Klicks installieren können. Die „Saarmojis“ lassen sich dann mit allen gängigen Messenger-Diensten wie WhatsApp, Facebook Messenger, Skype, Threema oder per SMS versenden. Die Idee zu den Saarmojis stammt von Zymryte Hoxhaj, Kommunikationsdesignerin und Mitbegründerin der Kreativ-Agentur Bureau Stabil.

    „Emojis sind inzwischen nicht mehr aus unserer täglichen Kommunikation wegzudenken“, so Hoxhaj bei der Vorstellung der Saarmojis im Pingusson-Bau. „Im April letzten Jahres entstand daher die Idee, auch für das Saarland Emojis zu entwickeln und die Besonderheiten der Saarländerinnen und Saarländer in die Bildsprache zu übertragen. Wir Saarländer sind unserer Heimat sehr verbunden und stolz auf ihre Besonderheiten – höchste Zeit, dass diese eben auch in die digitale Kommunikation Einzug halten.“

    Unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Bildung und Kultur und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

     

    Kultusminister Ulrich Commerçon:
    „Saarmojis sind eine tolle Möglichkeit, junge Menschen für das Thema kulturelle Medienbildung zu begeistern. Der Grund ist simpel: Emojis treffen die Lebenswelt der Jugendlichen, denn sie sind schon länger ein gängiges und beliebtes Kommunikationsmittel.

    Bei unseren beiden Rubriken – Kultur und Bildung – war uns wichtig, dass die Saarmojis nicht bierernst daherkommen.

    Vor allem aber müssen die Emojis beim Thema Bildung nur als erster Wurf verstanden werden. Denn wir werden das Thema weiter ausbauen: Schülerinnen und Schüler sollen bei Workshops oder Projektwochen die Möglichkeit bekommen, eigene Saarmojis mit den Kreativschaffenden zu erarbeiten, die dann in die App eingepflegt werden. Dann haben die Saarmojis nicht nur einen regionalen Bezug, sondern auch einen ganz persönlichen für unsere Schülerinnen und Schüler.“

    Bisher gibt es rund 398 Saarmojis in 12 verschiedenen Kategorien, darunter Essen und Trinken, Redensarten, Sport oder Stimmung. Die Kategorien Kultur und Bildung wurden gemeinsam mit dem Kultusministerium entwickelt, während die Kategorien Wirtschaft und Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium entstanden.

     

    Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger:
    „Die Saarmojis sind nicht nur ein großartiges Aushängeschild für unsere Kultur- und Kreativwirtschaft, sondern auch ein wertvolles Instrument zur Markenbildung für das Saarland. Themenbereiche wie Tourismus, IT, Kultur und Kulinarik, die für den Wirtschaftsstandort Saarland starke Branchen darstellen, werden durch die Saarmojis beworben. Die Saarmoji-Nutzer werden damit automatisch zu Markenbotschaftern für das Saarland. Darüber hinaus ist die App auch ein starkes Werbemittel für saarländische Betriebe, die sich ein eigenes Saarmoji kaufen können.“

    Ziel von Erfinderin Zymryte Hoxhaj ist es, schrittweise Produkte von saarländischen Unternehmen mit einzubinden, die dann mit einem individualisierten Saarmoji in der App vertreten sind. Einige saarländische Marken haben das Angebot bereits genutzt. Die Saarmojis sind für Android-Nutzer im Google Play Store erhältlich, iOS-Nutzer können die App im App-Store herunterladen. Nach dem Download ist die App sofort als alternative Tastatur in den Messenger-Diensten nutzbar.

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