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  • Freitag, 3. Juli 2020,

    Danke AJG !

    Photo by MyName, Public Domain

    Heute ist also der letzte Schultag am Arnold-Janssen-Gymnasium. Unzählige Schüler haben bereits auf den erlösenden Gong zu den Sommerferien gewartet und sind dann lärmend nach Hause gefahren. Lärm gibt es am AJG aber schon länger kaum mehr. In den letzten Jahren wurden immer weniger Schüler an dem katholischen Gymnasium in der Trägerschaft der Steyler Missionare unterrichtet. Und doch werden sie heute als letzte Schüler überhaupt, die Tore des AJGs hinter sich schließen. Also ist es wohl die beste Zeit, sich an die eigene Schulzeit zurückzuerinnern, die man am AJG hatte. Dazu haben wir am vergangenen Sonntag aufgerufen und bekamen einige Einblicke in den Schulalltag.

    Tolle Discos, noch Patres als Lehrer, Bruder Otto mit den weltbesten Doppelweck, den Beat-Keller nicht zu vergessen… Samstags-Unterricht, das Schwimmbad, der wöchentliche Gottesdienst am Donnerstag Morgen, der verhasste Waldlauf beim Boss und so Vieles mehr! Einfach eine geile Zeit!

    Susanne

    Ich verbinde damit sehr schöne Erinnerungen. Sehr schade, dass das AJG schließt. War mit seiner Umgebung das schönste Gymnasium in WND.

    Christoph

    Abi ´89/ Nur Jungs damals. Ein Sportlehrer namens Kir(s)ch, der beim Waldlauf mit dem Mofa neben uns herfuhr … Aber auch tolle Lehrer (Birtel-Sepp, HansGard, Harald Lärisch, Piwi…..) mit denen ich auch Heute noch Kontakt habe.

    Lars

    Ich war nur die letzten 3 Jahre meiner Schullaufbahn am AJG. Als Realschülerin machte man es mir anfangs wirklich nicht leicht und gab mir deutlich zu verstehen, dass ich am „Elite“-Gymnasium eigentlich nichts zu suchen hatte. Doch tolle Lehrer haben mich ermutigt meinen Weg zu gehen. Ob in Bio, Deutsch, Geschichte oder Politik: Die Anforderungen waren zwar hoch, aber man wurde auch super gefördert. Gut, dass man in Sport beim Tanzen oder dem bei mir obligatorischen Bauchplatscher in die Sandsprunggrube, den Kopf ausschalten konnte. Auch die Gottesdienste, in denen Pater Conrad uns immer wieder dazu ermunterte das Beste aus uns zu machen, bleiben mir in guter Erinnerung. Ich hatte eine wundervolle Schulzeit am AJG und fühle mich noch heute ein bisschen wie zuhause, in dem wundervollen Gebäude.

    Lena

    War von ´76 an auf dem heiligen Berg. Mechel, Jung (Piwi + Boss), Klomann, Gräßer, Schuld, Wachter, Löber und der altehrwürdige Herr Jähnert, nur um ein paar Lehrer zu nennen. Pater Göser die gute Seele des Hauses, Pater Schöpf (Hauri), Pater Eiswirth als Rektor, und, und, und. Schöne Schulfeste, legendäre Fußballspiele Schüler gegen Lehrer. War eine sehr schöne Zeit!!!!!

    Ingo

    Tolle Schulzeit da gehabt. Bestes Gymnasium ever!

    Jennifer

    Schöne Zeit…wie Hogwarts.

    Kann mich noch an Pater Gößer erinnern, der uns morgens immer vorne begrüßt hat… und in den Pausen mit den Jungs gekickt hat.

    Birgit

    Tägliche Kirschtasche aus dem Safti🍒

    Maria

    Wir hatten Pater Köhler in Physik. Neben der Tafel war ein wuchtiger Hebel, an dem der elektrischen Strom ein- und ausgeschaltet werden konnte. Köhler bosselte an seinem elektrischen Versuchsobjekt, das er auf seinem Pult aufgebaut hatte und beauftragte einen Schüler, den Strom einzuschalten, wenn er „Los!“ sagen würde. Der Schüler stand bereit, die Hand schon am Hebel. Aber da entdeckte Köhler noch einen kleinen Fehler in seinem Experiment und sagte. „Da ist ja noch ein Draht LOS.“ Er meinte wohl, dass ein Draht noch nicht verkabelt war, aber der Schüler hörte nur „los“ und betätigte den Hebel… und weil Erfahrung ja bekanntlich klug macht, trug Pater Köhler von nun an immer Schuhe mit dicken Ledersohlen!

    Martin Mathias aus seinem Buch „DER HEILIGE BERG Gefangen in der Gottesburg“ (https://www.bod.de/buchshop/der-heilige-berg-martin-mathias-9783750415591) )

    Welche Erinnerungen sind denn nach nunmehr 13 Jahren in der freien Wildbahn wirklich an den Aufenthalt am AJG haften geblieben? Dass uns von den Lehrkräften regelmäßig ins Bewusstsein gerufen wurde, dass wir als Schüler des Arnold – Janssen – Gymnasiums eine den christlichen Werten entsprechende gesellschaftliche Vorbildfunktion erfüllen, ohne dabei etwas Besseres zu sein oder uns als etwas solches zu fühlen? Die Vorbereitung und Durchführung des in vierzehntägigem Abstand stattfindenden Religionsunterrichts in Kooperation mit Patres und Religionslehrern, der auf vorgenannte Pflichten und Tugenden ausgerichtet ist und tagesaktuelle Geschehnisse einbezieht? Die Möglichkeit, mit Französisch und Englisch gleich zwei praktische Fremdsprachen erlernen und in Form eines präzisen darauf ausgerichteten Unterrichtes zusätzlich das Latinum erwerben zu dürfen? Die Möglichkeit, nach Unterrichtsende an Arbeitsgemeinschaften (beispielsweise Schach – AG) teilnehmen zu dürfen, um seine eigene Spielstärke für den ganzjährig stattfindenden Wettbewerb mit anderen Schulen zu optimieren? Die Erinnerung daran, seine Fähigkeiten in Fremdsprachen auch außerhalb des Unterrichts, etwa durch die Teilnahme an Vorlesewettbewerben, praktizieren zu dürfen? Die Tatsache, dass neben dem Leistungsgedanken auch die Stärkung eines Wir- Gefühls Beachtung fand (Klassenfahrten in die Toskana und nach Rom)? Der Besuch des Konzentrationslagers Natzweiler – Struthof im Geschichte Hochleistungskurs Grimm? Oder doch die fruchtige Erfrischung in Form zweier Eistee Zitrone im Saftladen nach einer Doppelstunde „Sport“ bei Alfred Löber? Ich könnte sicherlich noch einiges mehr berichten…

    Pascal

    Der „Heilige Berg“ gibt viele Geschichten her, die man in seiner Schulzeit erlebte. Auch einige negative Erlebnisse gab es an der kirchlich geführten Schule, die man nicht vergessen darf. Trotzdem war das AJG mit seinem an Hogwarts erinnernden Gebäude eine Institution, in der viele Schüler auch schöne Stunden erleben durften.

    Tschüss AJG und Danke für Alles!

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