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  • Dienstag, 15. September 2020,

    Bundesliga 2020/2021: Fan-Rückkehr zum Saisonstart?

    Mit dem Aufstieg des 1. FC Saarbrücken in die 3. Liga, rückte das Saarland dem Oberhaus des deutschen Profifußballs wieder ein großes Stück näher. Als Verein mit den meisten Zuschauern im Saarland, lockte der 1. FCS in der vergangenen Regionalliga-Saison 3.192 Fans pro Heimspiel in das Hermann-Neuberger-Stadion. Nur Kickers Offenbach hieß mit durchschnittlich 5.622 Zuschauern pro Heimspiel mehr Fans in ihrem Stadion willkommen. Ähnliche Zuschauerzahlen könnten demnächst auch wieder in der Bundesliga mindestens erreicht werden.

    Laut dem ZDF wird in Zusammenarbeit mit den Staatskanzleien der Bundesländer sowie den jeweiligen Sport-Verbänden an einem Plan gearbeitet, welcher Fans in den Stadien, zum Start der neuen Bundesliga-Saison, ermöglichen würde. Wird dieser Plan abgesegnet und umgesetzt, dann könnten die Vereine der 1. und 2. Bundesliga ihre Stadien zwischen 30 und 40 Prozent auslasten.

    Zuschauer sind maßgeblich für die Emotionen und die Geräuschkulisse in den Stadien verantwortlich. Nicht ohne Grund werden die Fans auf den Rängen auch als der „13. Mann“ betitelt, da sie unter Umständen Einfluss auf ein Spiel ausüben können.

    Die neue Situation rund um das Corona-Virus betrifft nicht nur die Vereine, Spieler und Fans. Geschäftsfelder, die von einem regulären Spielbetrieb abhängig sind, betrifft das Ganze ebenfalls in besonderem Ausmaß. Darunter fällt zum Beispiel die Gastronomie, das Hotelgewerbe oder auch Anbieter von Sportwetten und themenrelevante Webseiten wie bestenwettseiten.de, die derzeit von großen Verlusten in ihren Branchen berichten.

    Einen Schritt in Richtung Normalität haben die Testspiele in der Saison-Vorbereitung und die ersten Begegnungen im DFB-Pokal gemacht. Hier wurde für jede einzelne Begegnung eine situationsbedingte, individuelle Entscheidung über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer getroffen. Während einige Partien weiterhin komplett ohne Zuschauer ausgetragen wurden, erhielt Dynamo Dresden grünes Licht für circa 10.000 Zuschauer anlässlich ihrer Begegnung gegen den Hamburger SV. In Summe ergibt sich für die erste Runde des DFB-Pokals ein Zuschauerschnitt von 1.137 Zuschauern.

    Folgende Zuschauerzahlen könnten sich ergeben, sollte der Plan mit einer 30- bis 40-prozentigen Stadionauslastung umgesetzt werden:

    1. Bundesliga: 6.604 bis 32.546 Zuschauer

    2. Bundesliga: 3.927 bis 22.800 Zuschauer

    Nur zum Vergleich: Im Hermann-Neuberger-Stadion (Völklingen) fänden circa 6.800 Zuschauer bei einer 100-prozentigen Stadionauslastung Platz.

    Noch ist nicht bekannt, ob und wann dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt wird. Letztendlich gilt es die Gesundheit und Sicherheit der Fans, der Spieler und Vereinsangehörigen zu schützen.

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