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  • Freitag, 7. September 2018,

    Bostalsee: 4. Tag des St. Wendeler Landes am Sonntag

    St.Wendel 10.06.2017 Blick auf St.Wendel und Alsfassen. Foto: B&K

    Ein Tag für alle, die sich für das St. Wendeler Land interessieren, für seine Vergangenheit und Gegenwart, für seine Menschen und Kultur – das ist der Tag des St. Wendeler Landes, den der Landkreis St. Wendel regelmäßig durchführt: 2018 am Sonntag, 9. September, ab 11 Uhr in der Bosener Mühle am Bostalsee.

    „Das St. Wendeler Land ist mehr als eine Verwaltungseinheit – es ist auch ein Gefühl, auch ein Stück Identität. Es ist Wir. Der Tag des St. Wendeler Landes ist ein Beitrag dazu, über die reichhaltige Geschichte unserer Heimat zu informieren, über Gegenwart und Zukunft des Landkreises zu diskutieren – der Tag des St. Wendeler Landes ist ein Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Heimatgefühls, zur nachhaltigen Regionalentwicklung“, sagt Landrat Udo Recktenwald.

    „Geschichtsorte im Landkreis St. Wendel“ ist das Motto des 4. Tages des St. Wendeler Landes: Orte, an denen Geschichte gemacht wurde, Orte, die geschichtsträchtig sind; Orte, die von besonderer Bedeutung für die Einwohner der Dörfer, von Stadt oder Gemeinden sind. Daher haben die teilnehmenden Heimatkundevereine aus der Region Informationen zu für sie wichtigen Geschichtsorten zusammengetragen. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die während der Veranstaltung zu sehen sein wird.

    In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Vereinen und Institutionen wurden auch kurze Filme gedreht, die die Geschichtsorte, aber auch Vereine kurz vorstellen und die auf der Internetplattform YouTube abrufbar sind. Dafür hat der Landkreis eigens einen Kanal eingerichtet: https://www.youtube.com/channel/UCF9sq51TlbaRMWx9ePIRzog.

    Diskussionsrunden während des 4. Tages des St. Wendeler Landes beschäftigen sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region: In einer ersten diskutieren Landrat Udo Recktenwald und Werner Feldkamp, Ehrenvorsitzender der Kultur-Landschafts-Initiative St. Wendeler Land (KuLanI), über die Bedeutung der Heimat für die Menschen, über das, was diese Heimat ausmacht, über Projekte, die die KuLanI mit ihrem Kulturprogramm durchgeführt hat. Das Bundesmodellvorhaben „Land(Auf)Schwung“, insbesondere das Projekt „Zukunft Dorf“, steht im Fokus einer zweiten Diskussionsrunde. Teilnehmer: Hermann Josef Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Tholey, Stefan Kunz (Land(Auf)Schwung) und Klaus Backes (Vereinsgemeinschaft Hasborn-Dautweiler).

    Zudem erwarten drei Vorträge die Besucher: Jörg Friedrich, Lehrer an der Gemeinschaftsschule Türkismühle, hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Spuren jüdischen Lebens in der Gemeinde Nohfelden erforscht. Er berichtet, wie diese Geschichtsorte jungen Menschen vermittelt werden können. Über die neusten Ergebnisse der Forschung zum Marsheiligtum im Vicus Wareswald informiert Dr. Klaus-Peter Henz, Grabungsleiter im Wareswald. Aspekte der regionalen Baukultur behandelt der Architekt Bernd Brill und plädiert dabei für den Erhalt der Bauernhäuser, die Teil des kulturellen Erbes der Region sind.

    Moderator: Willibrord Ney (Saarländischer Rundfunk); Musik: Klaudia Scholl und Monika Fuchs (Gesang) sowie Dorothee Henkes (Klavier)

    Der Eintritt ist frei.

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