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  • Montag, 26. Oktober 2020,

    BI „Wir für den Wald“ verschiebt Infoveranstaltung „Modell Lübecker Stadtwald“ auf nächstes Frühjahr

    Aufgrund der steigenden Coronazahlen und der damit verbundenen Infektionsgefahr sagt die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ die geplante Informationsveranstaltung über das Modell des Lübecker Stadtwaldes ab und verschiebt diese auf das kommende Frühjahr.

    Martin Levin (Oberförster Göttingen a. D.) hat das Waldkonzept des Lübecker Stadtwaldes jahrelang erfolgreich in Göttingen praktiziert. Er hätte über das Modell informiert und die Vorzüge insbesondere für die Stadt St. Wendel dargelegt.



    Um sich die Natur optimal zu Nutze zu machen, folgt das Modell des Lübecker Stadtwaldes der Maxime des minimalen menschlichen und maschinellen Eingriffs in den Wald. Dadurch kann sich das Potential der Natur voll entfalten. Trotzdem oder gerade deswegen wird der Rohstoff Holz durchaus rentabel entnommen. Es wird Qualitätsholz produziert, das im Vergleich zu dem Brennholz oder Holz für die Papierholzindustrie, wie es derzeit aus unseren Wäldern geerntet wird, zu höheren Preisen verkauft werden kann. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass ein Wald, der auf eine solche Art bewirtschaftet wird, nach jetzigen Erkenntnissen resistenter gegen die Folgen des Klimawandels zu sein scheint. Außerdem bietet es die Chance für die Stadt St. Wendel das Nullemissionenkonzept weiter auszubauen, da alte Bäume die besten CO² Speicher sind.



    Die Veranstaltung wird im Frühjahr des kommenden Jahres nachgeholt. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ hat eine Petition an den Stadtrat initiiert, die unter folgendem (Kurz-) Link eingesehen werden kann: openpetition.de/!wirfuerdenwald

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