Schließen «

Unsere Themen

Menü

  • Montag, 2. Juli 2018,

    Ausbildungsmarkt im St. Wendeler Land

    Im Landkreis St. Wendel wurden seit Beginn des Ausbildungsjahres im vergangenen Oktober 527 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 51 mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig suchten 577 junge Menschen eine Ausbildungsstelle über die Arbeitsagentur, 74 mehr als vor einem Jahr. Am statistischen Zähltag im Juni waren noch 270 Stellen unbesetzt und 243 Jugendliche unversorgt.

    TOP 10 der noch unbesetzten Ausbildungsstellen

    Das Schuljahr ist vorüber, die großen Ferien haben begonnen. Der Ausbildungsmarkt kennt jedoch keine Sommerpause – hier fallen noch viele Entscheidungen und in zahlreichen Berufsbereichen gibt es noch offene Ausbildungsstellen. Am häufigsten werden im Landkreis St. Wendel noch Auszubildende für folgende Berufe gesucht:

    Kaufmann/-frau im Einzelhandel (19)

    Handelsfachwirt/in (16)

    Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (14)

    Koch/Köchin (12)

    Anlagenmechaniker/in – Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik (12)

    Verkäufer/in (12)

    Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (12)

    Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk – Fleischerei (11)

    Medizinische/r Fachangestellte/r (9)

    Kfz-Mechatroniker – PKW-Technik (8)

    Kontakt zur Berufsberatung

    „Unser Hauptaugenmerk gilt derzeit dem Ausbildungsmarkt. Aktuell sind noch viele offene Ausbildungsstellen zu besetzen, was eine Herausforderung im Hinblick auf rückläufige Bewerberzahlen ist“, betont Haßdenteufel. „Dabei bietet der Ausbildungsmarkt noch viele ungenutzte Potentiale. Oft entsprechen diese jungen Leute jedoch nicht dem Idealbild, das Unternehmen von ihren künftigen Nachwuchskräften haben – sei es, dass sie nur einen mäßigen Schulabschluss vorweisen können, Lücken in ihrem Lebenslauf haben oder sie die Sprache unzureichend beherrschen, weil sie noch nicht lange in Deutschland leben. Hier sind die Arbeitgeber gefragt, mit Unterstützungsleistungen und gezielter Förderung durch die Arbeitsagentur auch auf den ersten Blick schwächeren Ausbildungssuchenden eine Chance zu eröffnen.“

    Neben der reinen Vermittlung von Ausbildungsstellen bietet die Berufsberatung Informationen zu Ausbildungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Berufsausbildungsbeihilfe an. Und wenn die schulischen Leistungen nicht stimmen, kann sie die Bewerberinnen und Bewerber mit zahlreichen Hilfestellungen unterstützen. „In den Sommermonaten finden viele junge Leute noch den ersehnten Ausbildungsplatz – nicht zuletzt mit Unterstützung der Arbeitsagentur“, so Haßdenteufel. Ein Termin bei der Berufsberatung kann über die kostenfreie Hotline 0800 4 5555 00 oder vor Ort bei der Agentur für Arbeit vereinbart werden.

    Unternehmen, die Ausbildungsstellen melden möchten oder ihre gemeldeten Ausbildungsstellen bislang noch nicht besetzen konnten, empfiehlt Haßdenteufel, sich unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 20 an den Arbeitgeberservice zu wenden.

    Diesen Beitrag teilen: