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  • Dienstag, 6. Dezember 2016,

    Wendelinus Stiftung: „Das Wertvollste, was man schenken kann ist Zeit…“

    …wer das verstanden hat, hat den Sinn von Weihnachten verstanden.“ Mit diesen Worten beendete Andrea Eckert von der Wendelinus Stiftung der Kreissparkasse St. Wendel die Abschlussveranstaltung eines ganz besonderen Projektes.

    Am vergangenen Donnerstag zeichnete die Wendelinus Stiftung 28 Schülerinnen und Schüler aus, die beim Projekt „Mach Deiner Generation alle Ehre! Engagiere Dich ehrenamtlich für den Austausch von Generationen.“ in den vergangenen Herbstferien teilgenommen hatten.


    Unter diesem Motto lud die Wendelinusstiftung zum fünften Mal Schülerinnen und Schüler des Landkreises ein, ältere Menschen in Seniorenzentren zu besuchen und diesen den Tag zu versüßen. Mit besonders großem Engagement nahmen die Schülerinnen des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum teil. Andrea Maier- Scherer, Lehrerin der Schule war begeistert vom Projekt  und der Idee dahinter. Insgesamt 34 Anmeldungen gingen allein von ihr aus. „Wir konnten fast allen Schülern einen Platz organisieren“, freute sich die Projektverantwortliche Andra Eckert.

    Die Schülerinnen und Schüler verbrachten insgesamt zehn Stunden in den umliegenden Seniorenzentren des Landkreises, beispielsweise im Alterswohnheim der Stiftung Hospital oder dem Haus am See am Bostalsee. Von den insgesamt 36 Anmeldungen konnten 28 Schülerinnen und Schüler in den Seniorenzentren untergebracht werden, um gemeinsam mit älteren Menschen zu kochen, basteln oder Spiele zu spielen.

    Insgesamt nahmen alle Beteiligten das Projekt sehr positiv auf. Manche Teilnehmer hätten auch gerne noch weitere Stunden mit der älteren Generation verbracht. Am Abend der Abschlussveranstaltung erzählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eindrucksvoll von ihren Erlebnissen. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es war eine schön, die Geschichten und Ratschläge der älteren Menschen zu hören und vieles von früher zu erfahren“, so eine Schülerin.

    Das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler entspräche den Werten der Wendelinus Stiftung, so Andrea Eckert. Für die nächsten Jahre möchte sie das Projekt breiter aufstellen, was aber auch von den Kapazitäten der Seniorenzentren abhänge. Gutes Tun und eigene Ideen einbringen, das ist das Ziel des Projekts und in diesem Jahr sei das Interesse an der Teilnahme sehr groß gewesen, sagte die Projektleiterin Andrea Eckert. Mit 36 Anmeldungen war das Interesse des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum St. Wendel am größten. Andrea Eckert sowie die Schüler würden sich wünschen, dass auch die anderen Schulen des Landkreises sich an diesem Projekt noch stärker beteiligen würden. Denn es bietet die einmalige Möglichkeit für diese besondere Erfahrung.

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