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  • Montag, 19. Juni 2017,

    Verkehrsministerin Rehlinger eröffnet Radweg zwischen Kastel und Primstal

    Gut ein Jahr ist vergangen seit am 30. Juni letzten Jahres der Startschuss zum Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Kastel und Primstal des Primstalradwegs Dr. Hanspeter Georgi gefallen ist. Am vergangenen Dienstag wurde die rund 2650 Meter lange Strecke nun offiziell von Verkehrsministerin Anke Rehlinger und dem Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler, Dr. Franz Josef Barth, zum Fahrradverkehr freigegeben.

    Bei strahlendem Sonnenschein hatten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Nonnweiler und Umgebung die Chance genutzt, um sich in ihren besten Fahrradklamotten zu schmeißen und die neue Strecke gemeinsam mit der Verkehrsministerin einem ersten Praxistest zu unterziehen. So versammelten sich am Nachmittag viele Radfahrer aus den verschiedensten Altersklassen auf dem Kasteler Dorfplatz, um bei dem Spektakel dabei sein zu können.

    Bürgermeister Franz Josef Barth freute sich darüber, dass der Radweg entlang der L147 so schnell „nach kurzer Zeit“ fertig gestellt werden konnte, was nicht selbstverständlich sei, da in diesem Zuge auch die Landstraße selbst saniert wurde, weshalb Barth für die gute Zusammenarbeit und die damit verbundene schnelle Fertigstellung besonders dankbar war. Auch auf den Aspekt der Sicherheit habe man dabei besonderes Augenmerk gelegt, gerade weil die Strecke unmittelbar an der Landstraße vorbei führt.

    Der Ausbau des Radweges, der sich von Nonnweiler bis nach Dillingen durch die Primstalregion zieht, sei „ein wichtiger Meilenstein“ im Hinblick auf den Fahrradtourismus in der Region, so Barth weiter.

    Auch die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger freute sich, bei allerbestem Wetter so viele begeisterte Radfahrer begrüßen zu dürfen. Die Eröffnung des Radweges reihe sich einen Tag nach dem 200. Geburtstag des Fahrrades nahtlos in die Geschichte ein, scherzte sie.

    Sie erklärte außerdem, dass es wichtig sei, im Land mehr Sensibilität für Radfahrer zu entwickeln. Durch E-Bikes bieten sich beispielsweise ganz andere Möglichkeiten und viele Leute könnten es sich dadurch vorstellen vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, weshalb man in Zukunft mehr Wert auf Fahrradfreundlichkeit legen müsse, gerade auch im Hinblick auf den Alltagsradverkehr.

    Im Hinblick auf den Fahrradtourismus sagte sie, dass man die neue Wege noch attraktiver gestalten müsse, man solle sich fragen, was entlang des Radweges stattfindet und Plätze schaffen, die die Radfahrer zum Verweilen einladen.

    Dazu ließ Dr. Magnus Jung, MdL und Ortsvorsteher von Kastel, sich nicht zweimal auffordern. Er nutzte die Chance und erklärte, dass die Kasteler sich bereits in einem Bürgerworkshop darüber ausgetauscht hätten, was man im Dorf alles für die Fahrradtouristen auf die Beine stellen könne, den Kostenvoranschlag reiche er demnächst ein, scherzte er. Dennoch erklärte er auch seine Dankbarkeit gegenüber dem Verkehrsministerium, da sie für die Kosten des Ausbau des Radweges den „Geldbeutel weit aufmachen“ mussten, dabei lobte er auch besonders das Engagement der Ministerin persönlich. Auch in der Bevölkerung herrsche großer Respekt für die schnelle Umsetzung und die gute Arbeit aller an der Umsetzung beteiligten Personen.

    Auch Kurt Rech, der Ortsvorsteher von Primstal, schloss sich dem Lob und der Dankbarkeit Jungs an. Es sei großartig, wie schnell und fachmännisch die Bauarbeiten umgesetzt werden konnten. Weitere Gäste waren die beiden Landtagsabgeordneten Alexander Zeyer und Sarah Gillen, die mit dem Fahrrad gekommen waren, um den neuen Weg zu testen.

    Drei weitere Streckenabschnitte des Primstalradwegs befinden sich derzeit noch in der Planung:

    • L145, Limbach – Ortseingang Schattertriesch
    • L145, Ortseingang Schattertriesch – Steinbruch Michelbach
    • Parallel der L333 ehemalige Bahntrasse zwischen Büschfeld und Limbach

    Sobald die Baumaßnahmen zu diesen Streckenteilen abgeschlossen sind, ist der Bau des Primstalradwegs Dr. Hanspeter Georgi komplett abgeschlossen.

    Foto: Wirtschaftsministerium

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