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  • Samstag, 3. Februar 2018,

    Umfassende Zusammenarbeit zwischen Umwelt-Campus Birkenfeld und saarländischem Umweltministerium vereinbart

    v.l.n.r.: Patrick Ginsbach (Ministerium), Prof. Dr. Peter Heck (Direktor ifas), Prof. Dr. Klaus Helling (Dekan), Minister Reinhold Jost, Prof. Dr. Norbert Kuhn (Präsident der Hochschule Trier), Michael Matern M.A. (RENN.west) – Fotograf: Jannik Scheer

    Der saarländische Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost und der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn, haben für den Umwelt-Campus Birkenfeld eine umfassende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

    Im Rahmen eines Besuches des Umwelt-Campus (UCB) hob der Minister die sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem Fachbereich Umweltwirtschaft/Umweltrecht, insbesondere bei der Erstellung der saarländischen Nachhaltigkeitsstrategie im Jahre 2016, hervor. Er bedankte sich hierfür noch einmal beim Dekan des Fachbereiches, Prof. Dr. Klaus Helling, der für den UCB die Federführung dieses Projektes innehatte und seinem Mitarbeiter Michael Matern. Aus dieser Kooperation entwickelte sich auch eine Unterstützung durch das Ministerium für den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Sustainable Change – Vom Wissen zum Handeln“, der seit 2016 am Umwelt-Campus angeboten wird.

    Präsident Norbert Kuhn machte deutlich, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) auch auf den Nationalpark Hunsrück-Hochwald erstreckt. Von Seiten des Umwelt-Campus gibt es hier seit vielen Jahren begleitende und unterstützende Projekte, die sich u.a. auf Fragen der Biodiversität und des nachhaltigen Tourismus im Nationalpark beziehen. Zudem hat die rheinland-pfälzische Landesregierung erst kürzlich entschieden, dass die neue Nationalparkverwaltung auf dem Gelände des UCB errichtet werden soll. Hiervon verspricht man sich laut Prof. Kuhn zahlreiche Synergieeffekte für alle Partner.

    Prof. Dr. Peter Heck, geschäftsführender Direktor des IfaS (Institut für Stoffstrommanagement) am Umwelt-Campus, verwies auf die langjährige Zusammenarbeit mit dem Saarland in zahlreichen Projekten. Diese positiven Erfahrungen haben mit dazu beigetragen, dass das Saarland die Projektleitung für das Projekt „Nachhaltige Kommune“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) in Bonn an das IfaS vergeben hat. Das Projekt wird in den Jahren 2018 und 2019 mehrere saarländische Kommunen dabei unterstützen, ihren Weg in eine nachhaltige Entwicklung zu finden.

    Herausragender Teil der Kooperationsvereinbarung ist nach den Worten des Ministers und von Prof. Helling die perspektivische Zusammenarbeit bis in das Jahr 2021 bei der Umsetzung der Ziele des Projektes „Regionale Netzstellen für Nachhaltigkeitsstrategien RENN“. Von den bundesweit vier Netzstellen deckt RENN.west die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ab. Der UCB ist bundesweit die einzige Hochschule in diesem Projekt und hat insbesondere die Aufgabe, in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland über die deutsche, die rheinland-pfälzische und die saarländische Nachhaltigkeitsstrategie zu informieren, die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteure über ihre jeweiligen Sektoren hinaus zu vernetzen und die staatlichen Akteure bei der Weiterentwicklung ihrer Strategien zu beraten. Michael Matern, verantwortlicher Projektmitarbeiter für RENN.west, wies in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Schnittmengen von RENN.west mit den anderen genannten Kooperationen hin. Diese können seiner Ansicht nach in den nächsten Jahren noch signifikant erweitert werden.

    Minister Jost sicherte hierfür seine volle Unterstützung zu und war sich mit dem Präsidenten der Hochschule einig, dass es sinnvoll ist, diese Projekte der Zusammenarbeit in den Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zu gießen.

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